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Ausgabe September 2018

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

Initiative für praktische Ernährungsbildung: Ich kann kochen! (klein&groß 09/18, S. 5)

„Ich kann kochen! Ist die größte Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern in Deutschland, mit der die Sara Wiener Stiftung und die Krankenkasse BARMER Kinder frühestmöglich für eine ausgewogene Ernährung durch eigene Koch-Erfahrung mit frischen Lebensmitteln begeistern wollen. In „Genussbotschafterschulungen“ bzw. kostenfreien Fortbildungen, deren Inhalte sich an den Bildungs- und Lehrplänen der Bundesländer orientieren, erhalten pädagogische Fach- und Lehrkräfte Grundlagen für das Kochen mit Kindern sowie Einblicke in die aktuelle Ernährungslehre in Theorie und Praxis.“

www.ichkannkochen.de

 

Kultur des Schlafens (Betrifft Kinder 05-06/18)

„Der Schlaf ist für den Menschen überlebensnotwendig. Während dieser Zeit finden wichtige Erholungs-, aber auch Wachstumsprozesse statt. Er unterstützt die Verarbeitung von aufgenommenen Informationen und damit auch die Bildung und das Lernen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder in Krippen und Kitas ausreichend Zeit zur Erholung und zum Schlaf angeboten wird. Bezüglich der Entwicklung ihres Schlafverhaltens zeigen sich bei den Kindern große individuelle Unterschiede. So zeigt der Schweizer Kinderarzt Remo H. Largo, dass Kinder während ihres ersten Lebensjahres über den Tag und die Nacht verteilt durchschnittlich ungefähr 15 bis 16 Stunden mit Schlaf verbringen. Betrachtet man jedoch die einzelnen Kinder, wird deutlich, wie sehr sich diese hier unterscheiden. So kommen einige Kinder im ersten Lebensjahr gut mit 12 Stunden Schlaf aus, während andere eher 18 bis 19 Stunden schlafen (Largo 2016). Auch bei Erwachsenen finden sich solche Unterschiede. Manchen reichen 5 Stunden Schlaf aus und anderen fällt es auch nach 9 Stunden schwer, aus dem Bett zu kommen. Auch bei anderen Aspekten der Schlafentwicklung, beispielsweise, ab wann Kinder auch ohne Tagesschlaf auskommen können, zeigen sich mitunter große kulturelle Unterschiede. (Largo 2006). Diese können vor allem durch unterschiedliche, individuelle Anlagen, die Kinder mitbringen, erklärt werden. Außerdem bestehen bei Kindern und Familien sehr unterschiedliche Schlafgewohnheiten. Neben diesen Einflussfaktoren, durch die sich Varianzen beim kindlichen Schlafverhalten erklären lassen, bestehen kulturelle Unterschiede bei der Gestaltung der Schlafsituationen. Kulturelle Unterschiede zeigen sich beispielsweise bei der Gestaltung der Schlafarrangements. So ist es in Kontexten, die durch eine starke Betonung der psychologischen Autonomie und Individualität gekennzeichnet sind, verbreitet, dass Kinder teilweise schon früh darin unterstützt werden, selbtsreguliert, also allein, ein- und durchzuschlafen (Keller 2011). Viele Kinder werden von daher schon früh daran gewöhnt, in einem eigenen Bett sowie teilweise auch in einem eigenen Zimmer zu schlafen.“ (S. 31) Das Schlafen im Bett der Eltern wird teilweise nach einigen Elternratgebern sogar kritisch gesehen. (Was wiederum aus meiner Sicht kritisch betrachtet werden kann und es stellt sich die Frage, ob es tatsächlich um Autonomie oder Leistungsanspruch geht). „In weiten Teilen der Welt ist das gemeinsame Schlafen mit anderen Familienmitgliedern in einem Bett weit verbreitet und sogar die Norm. Hier steht eher eine Förderung des Gefühls der – auch körperlichen – Verbundenheit mit der Familie im Mittelpunkt und weniger eine Unterstützung kindlicher Selbstregulationsfähigkeiten und der psychologischen Autonomie der Kinder (Keller 2011; Morelli et al. 1992).“ (S. 31) Diese Unterschiede wirken sich ganz konkret auf kindliche Schlafrituale aus: Kinder, die im eigenen Bett schlafen, besitzen häufig Übergangsobjekte wie Schnuller, Schnuffeltuch, Kuscheltier, die auch in der Kita den Einschlafprozess unterstützen. Kinder, die im Bett der Eltern schlafen, benötigen solche Schlafhilfen nicht – somit können diese auch nicht helfen. Gleichzeitig sind Kinder anderer Kulturen häufig an verschiedene Bezugspersonen aus der Familie gewöhnt, so dass es ihnen auch in der Kita leichter fällt, sich auf andere Menschen als Helfer in den Schlaf einzulassen. Kinder kennen feste Schlafzeiten, oder dürfen schlafen, wenn sie müde sind. Kinder freuen sich über die Auswahl unterschiedlicher Schlafplätze oder sind dadurch überfordert.

„Pädagogische Fachkräfte sollten hier Verständnis für die jeweiligen elterlichen Sichtweisen und kindlichen Vorerfahrungen haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die elterlichen Wünsche und Hintergründe kennenzulernen und zu erfragen.“ (S. 32) Eine gute Balance wird hergestellt, wenn die Elternwünsche gehört und berücksichtigt werden, gleichzeitig die Rituale der Kita erläutert und erklärt werden. Es gilt, individuelle Lösungen zu finden, die Kindern, Eltern und der Konzeption der Kita bzw. der pädagogischen Haltung der pädagogischen Fachkräfte entsprechen.

 

Aktionstage „Zur Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ (klein&groß 09/18, S. 4)

„Weltweit werden Kinder am 22. September wieder dazu aufgefordert, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zu Schule oder zur Kita zu kommen. In diesem Jahr finden die Aktionstage hierzulande vom 17. – 28. 09. Statt. Auch Eltern, pädagogische Bezugspersonen sowie Lehrerinnen und Lehrer sind zum Mitmachen angehalten, können mit eigenen Aktionen teilnehmen und nach erfolgter Anmeldung unterstützendes Material beziehen.“

www.zu-fuss-zur-schule.de

 

TPS- Themenheft: „Kinder unter Kindern?“ (TPS 7 2018)

Kinder sind für Kinder unendlich wichtig und wertvoll – diesem Thema widmet sich das TPS-Heft Nr. 7. Der Artikel Konstruktion der Wirklichkeit (S. 4ff) beleuchtet die Bedeutung der Kindergruppe für die frühkindliche Bildung. Für die Entwicklung der Persönlichkeit ist nichts so wichtig wie die soziale Beziehung zu Gleichaltrigen. Erwachsene unerwünscht? Nicht ganz: Denn sie können Kindern dabei helfen, miteinander in Kontakt zu treten, Impulse geben, Trost spenden und Anerkennung schenken. Wie dies gelingen kann, wird anhand eines Zirkusprojektes in der Kita anschaulich beschrieben.

Welche Rolle nimmt die pädagogische Fachkraft ein, wenn sie Peer-Interaktionen wahrnimmt? Bitte nicht stören – Einfühlsamkeit ist gefragt. Ab Seite 8 beschreibt Lisa Jares, wie es gelingen kann, kindliche Peer-Interaktionen zu erkennen und angemessen zu handeln. Gestalten, fördern und moderieren sind hier wichtige Schlagworte. Geeignete Rahmenbedingungen in Raum, Zeit und Material bereitstellen.

Im Team kann folgenden Fragen nachgegangen werden:

  • „Welche Gelegenheiten haben Kinder in Ihrer Einrichtung, Gruppen zu bilden?

  • Welche Kinder sind bei Gruppenspielen häufig beteiligt, welche fast nie?

  • Spielen kulturelle oder geschlechtsspezifische Hintergründe dabei eine Rolle?

  • Wie wirken sich großzügige Räume und Alltagsmaterialien auf Gruppenspiele von Kleinkindern aus?

  • Welchen Einfluss haben lustvolle Gruppenspiele auf die Atmosphäre in Ihrer Gruppe und auf Ihre Beziehung zu den Kindern?“ (S.17)

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 6-9/2018: Geplante Bildung? – Vorschulische Sprachförderung – Im Dschungel der Abschlüsse ; TPS 5-8: Was ist Erziehung – Gesundes Arbeiten - Qualität; klein&groß 07+09/18: Werte – work-life-balance – Bedeutung von Spiel – Elternabend mit Barfußpfad; Betrifft Kinder 05-08/18: Spiele Kind, spiele – Körpersprache – Den Wald in Windeln entdecken – Alltag im Bauernhofkindergarten

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
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