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Ausgabe September 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

Neues Kita-Jahr: Rückblick& Ausblick (klein &groß 09/17, S. 5)

„„Ein neues Kita-Jahr liegt vor uns wie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Mal sehen, welche Herausforderungen, Alltäglichkeiten und Glücksmomente es für uns bereithält!“ Könnte so Ihre Begrüßung nach den Ferien aussehen? Oder würden Sie sagen: „Naja, so ganz unbeschrieben ist unser Kita-Jahr nicht. Schließlich gibt es eine Menge vorgeschriebener Dinge, die wir im Laufe des Jahres `erledigen´ müssen?“ Wie auch immer Sie Ihre Organisationszeit einläuten, Planung sollte so verlaufen, dass

  • für alle Beteiligten die Ziele und deren Umsetzung klar und vielversprechend sind.

  • sie schriftlich festgehalten wird.

  • Prioritäten gesetzt werden.

  • Freiraum für Spontanes ist.

  • jedem sein erster Schritt zur Umsetzung klar ist.

Planung basiert auf eigenen Werten und Vorgaben, die z.B. der Träger erwartet. Sie basiert aber auch auf Erfahrungswerten, Ideen und fachlicher Reflexion.“ (S. 5)

 

Hinweis auf eine Fachtagung: 23. und 24. Oktober 2017 – Einmalig gut!                       (Betrifft Kinder 08-09/17, S.56)

„Die Vielfalt von familiären Lebensentwürfen in Angeboten der Eltern- und Familienbildung diskriminierungsfrei und identitätsfördernd aufgreifen – Familienbilder in Deutschland sind vielfältig wie nie zuvor. Neben der noch immer dominanten Form der Vater-Mutter-Kind-Familie wird häufig nur eine Differenzlinie benannt: Alleinerziehende oder Patchworkfamilien. Diese Leerstelle aber vernachlässigt die reelle Vielfalt, in der Kinder leben und macht sie zu den „Anderen“. Ziel unserer Fachtagung ist es familiäre Vielfalt sichtbar zu machen, bewusste oder unbewusste Ausgrenzung bestimmter Familienformen zu thematisieren und die Anerkennung familiärer Lebensentwürfe zu fördern.“ Die Fachtagung findet in Berlin statt, Anbieter ist das Paritätische Bildungswerk. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit gibt es unter Tel.: 030/24 636-474 oder www.pb-paritaet.de

 

BLIKK Studie 2017: Gesundheitsgefährdung durch hohen Medienkonsum                (klein&groß 09/17, S. 5)

„70% der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich…Durch die BLIKK-Medienstudie werden die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher: Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zur Konzentrationsstörung im Grundschulalter…“ (S. 5)

www.drogenbeauftragte.de

 

Mit Perspektivenwechsel und guten Fragen: Elterngespräche aus systemischer Sicht       (TPS 6/2017, S. 28ff)

Gespräche sind ein Kernstück der Zusammenarbeit von Fachkräften und Eltern. Ihr Verlauf und ihre Ereignisse sind aber nicht wirklich vorherbestimmbar. Vielmehr kommt es darauf an, Gesprächssituationen geschickt zu moderieren. Hierfür kann die systemische Sichtweise hilfreich sein. Im Fachartikel wird hierfür zunächst ein Fallbeispiel gegeben: Frau Bärenz ist Erzieherin. Sie lädt Marcos Mutter, frau Kornmann zum Gespräch ein. Inhalt soll Marcos aggressives Verhalten gegenüber anderen Kindern sein. Frau Bärenz will herausfinden, ob Marco sich zu Hause ähnlich verhält. Gleich zu Gesprächsbeginn legt Frau Kormann wortreich und lautstark da, dass Marco zu Hause das friedlichste Kind der Welt sein. Sie gibt der Kita die Schuld für Marcos Verhalten. Frau Bärenz spürt Unbehagen, auch Enttäuschung, denn sie wollte nur das Beste für Marco. Sie merkt aber auch, dass, wenn sie sich rechtfertigen würde, es nur auf einen Machtkampf hinaus liefe.

Was kann man aus systemischer Sicht hierzu sagen? Im systemischen Verstehen hat ein Ereignis (also Marcos Verhalten) nie nur eine Ursache. „Es geht darum, in Elternäußerungen oder dem Verhalten der Kinder (...)(eine) positive Absicht, etwas Gutes für die Familie erreiche zu wollen, zu entdecken und zu würdigen. Das fällt nicht immer leicht, besonders wenn Eltern Erzieherinnen angreifen oder anlügen. Mit dem systemischen Ansatz wird danach geforscht, welches positive Ergebnis mit dieser Verhaltensweise erreicht werden soll. Dazu ist ein Perspektivenwechsel notwendig. Man muss hierfür den Blickwinkel der einzelnen Familienmitglieder einnehmen oder danach fragen. Es geht darum zu verstehen, aus welchem systemischen Kontext heraus das jeweilige handeln resultiert, und ihm auf diese Weise Respekt entgegenzubringen. Ein Familiensystem lässt sich aus dieser Sicht anders oder besser verstehen. Daraus entwickeln sich neue Möglichkeiten, den Eltern zu begegnen. Jeder hat aus seiner Sicht Recht! Wenn man davon ausgeht, gewinnt man neue Perspektiven in der Betrachtung der Situation und des Verhaltens.“ (S. 28) So könnte eine Absicht von Marcos Mutter sein deutlich zu machen: „Wir sind als Familie o.k.“ Oder es geht darum, ein positives Bild der Familie zu wahren, weil das die Erwartung des Vaters an die Mutter ist. Der Artikel bietet nun im folgenden Gesprächsformen und Techniken an, ein Elterngespräch so zu führen, dass einen Annäherung statt eine Verhärtung der Fronten entsteht. Unbedingt lesenswert! Leiht euch das Heft oder kopiert euch den Artikel!

 

Kita-Teams werden immer größer (KiTa aktuell 09.2017, S. 170)

„In Kindertageseinrichtungen wurden seit 2006 rund 218.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl des pädagogisch und leitend tätigen Personals erreichte damit 2016 die neue Höchstmarke von mehr als 570.000. Diese Ausbaupolitik hat auch Einfluss auf das Größenwachstum der Einrichtungen und damit auf die Teamkultur: Zwischen 2007 und 2016 ist der Anteil der kleinen Kitas mit bis zu sieben Fachkräften von 60 auf 38 gesunken. Dafür haben die mittleren und großen Einrichtungen mit einer Teamstärke von 7 bis 14 Personen bzw. 15 Personen und mehr stark zugenommen. Inzwischen sind bundesweit in 22 der Kitas große Teams mit mindestens 15 Beschäftigten tätig. Die durchschnittliche Anzahl der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im gleichen Zeitraum von 7,5 auf 10,4 gestiegen. Das zeigen aktuelle Auswertungen des jetzt erschienenen Fachkräftebarometers Frühe Bildung 2017 der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF). Der umfassende Datenbericht beleuchtet auch Team- und Mitarbeiterkonstellationen in Kindertageseinrichtungen – ein Novum der Personalberichtserstattung in der Frühen Bildung.

Die Auswertung zeigt, dass in altersgemischten Einrichtungen überproportional öfter größere Teams tätig sind als in Einrichtungen für Kinder unter 3 Jahren und für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt oder nur für Schulkinder. In 36% der altersgemischten Einrichtungen, in denen auch Schulkinder betreut werden, arbeiten große Teams, während dies nur in 4 % der Krippen der Fall ist. Ebenso steigt die Anzahl der Fachkräfte mit der Ausweitung der Öffnungszeiten: Mehr als die Hälfte (54%) der Einrichtungen, die täglich mehr als 11 Stunden geöffnet haben, bestehen aus großen Teams. Träger und Kitaleitungen stehen vor der Herausforderung, die Zusammenarbeit innerhalb der zunehmend heterogenen Teams zu stärken sowie Arbeitsabläufe neu zu organisieren. Fort- und Weiterbildung des Personals von der Führungs- bis zur praktischen Handlungsebene kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2017 steht als Download zur Verfügung: http://www.fachkraftebarometer.de“ (S.170)

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 09-2017: Eckpunkte für ein Bundesqualitätsentwicklungsgesetz – Pädagogische Qualität im Dialog – „Können Sie mal schnell zwei Gruppen aufmachen?“; klein&groß 09/17: Kinderängste – Eine starke Teamsitzung; Betrifft Kinder 08-09/17: Leitungskräfte stärken – Gebührenfreiheit oder Qualität?; TPS 6/2017: Systemische Pädagogik; TPS 7/2017: Verantwortung in der Pädagogik

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

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