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Ausgabe September 2016

klein&groß-Ausblick: Entspannung aus dem Urlaub rüber retten (klein&groß 09/16, S. 5)

Um sich eine schöne Portion Entspannung und Gelassenheit aus dem Urlaub zu bewahren, hat klein&groß ein paar Tipps zusammengestellt: „Schön war der Urlaub! Und nun freuen wir uns auf ein neues, interessantes und vielseitiges Kita-Jahr! Damit die Urlaubserholung noch etwas bleibt, hier ein paar Tipps für die „schnelle Gesundheitsprävention“ in der Mittagspause:

  • Lachen mit (nicht über) Kollegen, schüttet Glückshormone aus.

  • Spaziergänge lassen den Kopf frei werden.

  • Entspannung mit progressiver Muskelentspannung nach E. Jacobson (nicht für Personen geeignet, die an Krampfanfällen leiden): Spannen Sie ein Körperteil an, halten Sie die Spannung 10 Sekunden und spüren Sie dann bewusst die Entspannung in diesem Körperteil!

  • Die Augen schließen und somit einem Sinneskanal eine Pause gönnen.

  • Schnelle, effektive Übungen für den Rücken finden Sie z.B. unter: www.gesundheit.de/Suche:Rückengymnastikfür zwischendurch/Büro

  • Und: das Essen nicht vergessen. Ein paar gesunde, flink zubereitete Snacks finden Sie unter:

www.essen-und-trinken.de/kochen-fuer-berufstaetige

Oder Sie schreiben für sich und Ihre Kollegen eine kleine Notiz in ein „Glückliche-Momente-zum-Teilen“-Buch, das im Pausenraum liegt. Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude!“ (S. 5)

 

Ziemlich beste Freunde – Übergangsobjekte im Spiegel von Bindungs-, Stress-und Spracherwerbsforschung (Betrifft KINDER 08-09/16, S. 34 ff)

Dorothee Gutknecht ist Professorin für Pädagogik der Kindheit an der EH Freiburg mit den Schwerpunkten Kleinstkindpädagogik, Sprache und Inklusion. Sie ist wissenschaftliche Leitung von QuiKK, dem Netzwerk Qualität in Krippen und in der Kindertagespflege Freiburg/Südbaden sowie Mitkoordinatorin im Bundesnetzwerk „Fortbildungen Kinder bis drei“.                                    (Kontakt: gutknecht@eh-freiburg.de). Betrifft Kinder hat mit ihr ein interessantes Interview zum Thema Übergangsobjekte geführt, dass ich gern in Ausschnitten vorstellen möchte:

„Teddys, Schmusedecken und Puppen – von WissenschaftlerInnen unter dem Begriff Übergangsobjekte zusammengefasst – sind bereits für Babys Objekte großer emotionaler Bedeutung. Prof. Dorothee Gutknecht erklärt im Gespräch mit Barbara Leitner, wie Kuscheltiere und auch Wörter helfen, Trennungsängste zu überwinden und warum es wichtig ist, sich als Erzieherin bei Eiskönigin, Batmann & Co auszukennen:

Magische Gefährten, wie Kuscheltiere, Superhelden oder auch ein Talisman, begleiten Menschen zu allen Zeiten. Wer erkannte ihre Bedeutung insbesondere für kleine Kinder?

Der englische Kinderarzt und Psychoanalytiker Donald W. Winnicott (1896 – 1971)entwickelte als einer der ersten eine Theorie zu Kuscheltieren und „Schnuffeltüchern“ als Übergangsobjekte für die Jüngsten. Er fand heraus, dass Kinder mit einem halben Jahr ihr Kuscheltier oder ihr Schnuffeltuch als das erste sogenannte Nicht-Ich-Objekt entdecken. Sie mögen es meist vor allem wegen seiner taktilen Eigenschaften und wegen seines Geruchs. Kinder nehmen zu ihrem Übergangsobjekt eine tiefe Beziehung auf. Für viele von ihnen ist es so etwas wie eine große Liebe – nach den Eltern oder Großeltern. Daher ist die Beziehung eines Kindes zu seinem Übergangsobjekt von tiefer Emotionalität geprägt.

Was heißt das: „Übergangsobjekte von tiefer Emotionalität?

Kuscheltiere und „Schnuffeltücher“ trösten über das Getrenntsein von den Bezugspersonen hinweg. Dabei ermöglichen sie zweierlei: Durch sie kann die Verbundenheit mit der Bezugsperson erhalten und gelebt werden. Zugleich kann das Kind mit ihm langsam seine Autonomie entwickeln. Das Kuscheltier hilft, weil das Kind seine inneren Bedürfnisse, Wünsche und Ängste darauf übertragen kann. Für viele Kinder ist es eine Art „Ansprechpartner“, mit dessen Hilfe sie sich selbst trösten, ermutigen und instruieren.“ (S. 34)

Im weiteren Verlauf des Interviews erklärt Gutknecht die besondere Bedeutung der Übergangsobjekte beim Einschlafen zu Mittagszeit. Evolutionsbiologisch sind kleine Kinder darauf gepolt, ihre Bezugsperson in der Nähe zu haben. So spielen in Kulturen, in denen die Kinder im engen Körperkontakt zur Mutter getragen werden, Übergangsobjekte keine Rolle. In unserer weniger verbundenheitsorientierten Kultur helfen Teddy und Co sowohl beim Einschlafen im eignen Bettchen als auch dann vor allem im Kinderladen ohne Mama oder Papa. Sie sollten ganz bewusst eingesetzt werden, da sie nachweislich zur Stressreduktion der Kinder beitragen. Die Wiener Krippenforscherin Lieselotte Ahnert „ hat in ihren Untersuchungen über Speichelproben von kleinen Kindern den Wert des Stresshormons Cortisol als Indikator für akute und wiederkehrende Belastungssituationen im Tagesverlauf gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass für Kinder, die jünger als 25 Lebensmonate sind, die Stressverarbeitung ungünstig verläuft. Besonders gestresst zeigten sich die Kinder zur Mittagszeit“ (S. 35) und zum Einschlafen hin. Ziel der Krippenforschung ist eine unbedingte Stressreduktion für die Kinder, so dass Übergangsobjekte zum Einschlafen unbedingt genutzt werden sollten. Im weiteren Verlauf des Interviews erklärt Gutknecht die Bedeutung einer stressreduzierenden Pädagogik. Außerdem verweist sie auf Studien, die einen Nachweis zur stressreduzierenden Wirkung der Übergangsobjekte erbracht haben. Die Studie des israelischen Kollegen Avi Sadeh beschreibt Kinder von zwei bis sieben Jahren, die aufgrund des zweiten Israel-Libanon-Kriegs in ein Sicherheitslager verlegt wurden. 74 von ihnen bekamen ein kleines Stofftier, einen Hund mit einem traurigen Gesichtsausdruck, um den die Kinder sich kümmern sollten. Auch wenn ich persönlich dieses „Experiment“ auf eine Art grausam finde (wieso bekamen nicht alle Kinder solch einen Hund?) hat es gezeigt, dass die Kinder mit dem Stofftier und dem Auftrag, sich um es zu kümmern, diese belastende Situation besser verarbeiten konnten als die Kinder ohne Stoffhund. „Für 95% der Kinder war das Kuscheltier nützlich, um den posttraumatischen Stress zu überwinden und Stressverhalten abzubauen.“ (S. 36)

Übertragen auf die Situation in den Kinderläden bedeutet dies, dass vor allem Kindern, die es schwer haben, anzukommen, gut eingewöhnt zu sein, ein Übergangsobjekt angeboten werden sollte. Wie so ein Objekt, falls nicht vorhanden, durch Erzählsituationen gestützt eingeführt werden kann ist im Interview näher beschrieben. (S. 36, 37)

 

TPS-Themenheft: Tönen-tanzen-musizieren (TPS 6/2016)

Musikliebhaber aufgepasst – ein schönes Themenheft rund um Singen und Tanz! Es gibt einen einführenden Artikel zum musikalischen, tänzerischen und sprachlichen Ausdruck von Kindern (S.5ff). Ein besonderer Blick gilt dem ästhetischen Erleben im Vorschulalter (S. 30ff). Die Herausforderung für ErzieherInnen wird beleuchtet, denn vielleicht ist der ein oder anderen singen peinlich? (S. 10ff). Es gibt Anregungen, wie aus Liedern Erlebnisse geschaffen werden können (S. 14ff). Und Bewegungsklangfarbenmaterial aus der Reggio-Pädagogik wird vorgestellt. (S. 27 ff)

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 09.2016:Kinderschutz im Alltag – Sexualität, Sauberkeitsentwicklung und Wickeln – Kindeswohlgefährdung erkennen; klein&groß 09/16:Wie Portfolios Selbstwirksamkeit fördern – Bewegungsspiele mit Zahlenwürfeln – Bildungsdokumentation - Gesundheitsfürsorge; Betrifft Kinder 08-09/16: Vernetzungskultur – Architektur für Kinder – Kunst und Erziehung – Rolle der Kindergruppe beim Spracherwerb

 

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

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