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Ausgabe Oktober 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

Inklusion und Integration in der Kita (klein&groß 10/17, S. 4)

„Integration bzw. Inklusion im Elementarbereich werden immer umfassender diskutiert. Inklusion soll sich nicht nur auf behinderte Kinder beziehen, sondern auch auf jene, die durch andere Faktoren von Benachteiligung bedroht sind, z.B. durch ihre kulturelle oder soziale Herkunft. Fachbeiträge zu den verschiedenen Aspekten inklusiver Frühpädagogik und eine Sammlung relevanter Informationsquellen finden sich hier:

www.bildungsserver.de/Inklusion-Integrative-Erziehung-in-der-Kita-5172.html

 

Kindern bessere Chancen für ein gesundes Aufwachsen ermöglichen:                                       10 Jahre Nationales Zentrum Frühe Hilfen (KiTa aktuell 10.2017, S. 194)

„Gravierende Fälle von Kindesmisshandlung und- vernachlässigung, wachsende Kosten in der Kinder- und Jugendhilfe sowie eine auffällige Zunahme von psychischen Erkrankungen bei Kindern waren vor 10 Jahren Anlass, den Kinderschutz in Deutschland zu überdenken. Familiäre Belastungen sollten künftig frühzeitig erkannt, passgenauer Unterstützungsangebote bereitgestellt und die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe verbessert werden. Um diese Entwicklung zu fördern, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eingerichtet. Es basiert auf der Kooperation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI). Das NZFH unterstützt seitdem die Kooperation der unterschiedlichen Disziplinen, erforscht die Bedürfnisse der Familien und sorgt für Wissenstransfer und Unterstützung der Fachpraxis. 2008 wurde das NZFH beauftragt, eine Plattform für den regelmäßigen Erfahrungsaustausch einzurichten, um aus problematischen Kinderschutzverläufen zu lernen und Defizite im Kinderschutz zu identifizieren. Mit dem Anfang 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetz erweitern sich die Aufgaben: Das NZFH übernahm die inhaltliche Umsetzung und Koordinierung der Bundesinitiative Frühe Hilfen auf Bundesebene, begleitet und evaluiert den Strukturaufbau in den Ländern und Kommunen und unterstützt den länderübergreifenden Austausch über Qualifizierungs- und Qualitätsentwicklungskonzepte. In Publikationen, auf Fachveranstaltungen und auf der Internetseite veröffentlicht das NZFH die Ergebnisse seiner Arbeit und bietet Fachkräften durch Angebote zum Fachaustausch und durch Arbeitsmaterialien Unterstützung: www.fruehehilfen.de

 

Kinderverse in über 50 Sprachen 3.Auflage, Lambertus Verlag, Freiburg 2017, 19, 90 €,
ISBN 978 – 3-7841-2884-9 (TPS 8/2017, S. 54)

„Es gibt eine neue Auflage! Silvia Hüsler hat noch mehr Verse, Fingerspiele und Liedertexte in weiteren Sprachen gesammelt. Für einige ist dieses Buch schon ein Klassiker, für andere eine wunderbare Neuentdeckung. In der dritten Auflage gibt es zu den 51 Versen in 40 Sprachen aus der zweiten Auflage weitere neue Verse auf Tigrinya (Eritrea), Arabisch (Marokko, Irak, Ägypten), Farsi (Iran, Afghanistan), Pasthu (Afghanistan) und Visaya (Philippinen). Wie gewohnt sind alle Verse in der Originalsprache und –schrift, in der deutschen Aussprache und Übersetzung sowie bebildert und und jeweils einer Seite abgedruckt. Und das alles in sorgfältiger Auswahl bekannter Verse, in gut lesbaren Schriften und mit treffenden Übersetzungen. (…) In der neuen Ausgabe sind die Sprachen in alphabetischer Reihenfolge zu finden. Dazu gibt es eine CD, auf der Muttersprachler/-innen den jeweiligen Text vorlesen. Nicht immer so langsam und betont, wie sie es wahrscheinlich mit einem Kind auf dem Schoß vortragen würden, aber eben so, wie es in ihrer Sprache klingt. Mit diesem Buch kommen also Schriften und Sprachen ins Haus, die wir nie vorher gehört und gesehen haben. Und für die Familien, die diese Sprachen sprechen, ist es ein wunderbarer Wiedererkennungswert. Sicher erinnern sie sich auch schnell an Verse aus ihrer eigenen Umgebung. Neu und sehr hilfreich sind die „Anregungen zum Arbeiten und Spielen mit dem Buch“. Die Verse inspirieren Kinder (und Erwachsene) zum Austausch über Klang und Inhalt. Viele eignen sich zum Beispiel als Abzählreime, für Handgestenspiele und darstellendes Spiel. Zu einigen können leicht Geschichtensäckchen gestaltet werden. Und so machen Buch und CD einfach Freude und regen zur fantasievollen Nutzung und zum Experimentieren mit Sprache(n) an. Sie sind ein Spiegel und Beitrag zu unserer multikulturellen Gesellschaft!“

 

Belastende Gefühle… Projektideen zum Umgang mit Angst (klein&groß 10/17, S. 26 ff)

„Gefühle werden von außen schnell bewertet, Eifersucht und Wut als negative Gefühle evtl. sogar bestraft. Hierdurch erfahren Kinder, dass es problematisch und unangenehm sein kann, wenn man seine Gefühle zeigt. Sie fangen an, sie zu überspielen und zu verdrängen und schränken somit ihre Persönlichkeit ein. Um eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, brauchen Kinder jedoch das ganze Spektrum der Gefühle. Lernen Kinder, ihre Gefühle zu benennen und sie mitzuteilen, fühlen sie sich sicher im Umgang mit ihnen und sind in der Lage, sich auch auf die Gefühle von anderen Menschen einzulassen.“ (S. 26) (…) „Jeder Mensch hat gelegentlich Angst. Angst dient dazu, uns zu mahnen und zu warnen „Achtung!“, „Aufpassen!“. Angst war vor vielen tausend Jahren sogar überlebenswichtig, damit die Menschen beispielsweise in der Lage waren, bei einem Angriff sofort kämpfen oder flüchten zu können. Angst zeigt sich vielseitig – wichtig ist, die Angst nicht zu groß werden zu lassen, sich Wege aus der Angst zu überlegen und dafür zu sorgen, dass sie nicht lähmt. Angst zu thematisieren ist ein erster Schritt, um ein Bewusstsein für die Angst zu schaffen – ist man in der Lage, zu benennen, wovor man Angst hat, wird die Angst fassbar und es lassen sich Strategien entwickeln, wie man ihr begegnen kann. Kinder haben in bestimmten Entwicklungsphasen immer wieder vermehrt Angst, und das vor verschiedensten Dingen und Situationen. (…) Um die Kinder in solchen Situationen zu unterstützen und für dieses belastende Empfinden einen Raum zu schaffen, um zu verdeutlichen, dass es Wege gibt, damit umgehen zu können (…)“ (S. 27) werden im Artikel einige Ideen im Umgang mit Ängsten vorgestellt. So legt sich z.B. ein Kinder auf den Boden, sein Körperumriss wird aufgemalt. Danach erzählen die Kinder von Situationen, in denen sie Angst hatten und zeigen auf dem Körperbild, wo sie die Angst gespürt haben. Oder die Kinder erstellen eine Mappe mit vielen Ideen, was gegen Angst helfen kann. Oder es wird ein erste-Hilfe-Koffer bei Angst zusammengestellt. Er kann z.B. enthalten: ein Kuscheltier, Mut-Bonbons, Zettel mit Telefonnummer von Mama, Papa, Oma oder Opa, oder eine CD mit Lieblingsmusik. Es wird Anti-Angst-Spray gegen Gespenster und Monster hergestellt oder diese werden gebastelt/ gemalt und dann begraben

 

Hübsch und herbstlich! Ketten & Girlanden aus Hagebutten (klein&groß 10/17, S. 5)

„Hagebutten sammeln, mit einer Nadel durchstechen und an Fäden zu Hals- und Armkettchen und/oder längeren Girlanden auffädeln. Die Ketten dann bei mäßiger Hitze im Backofen einige Stunden trocknen lassen. Nach dem Auskühlen können sie als Halsketten und Armbändchen umgebunden werden oder in längerer Form als dekorativer Tisch-, Raum- oder Türschmuck dienen.“

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 10.2017: Gesundheitsförderung in Kitas – Vor dem Ruhestand – Altersgerechte Personalentwicklung; klein&groß 10/17: Auf Igelsuche im Herbst – Musikalische Aktivität begleiten – Finnland: nordischer Bildungszauber; TPS 8/2017: Multiprofessionelle Teams

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

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