DACHVERBAND
..DACHVERBAND intern
... wir sind
... unsere Angebote
... Termine 2017
... unser Team
- Leihbücherei
- Leihzeitschriften
- Kleiner Wortschatz
Juli 2016
September 2016
Oktober 2016
November 2016
Januar 2017
Februar 2017
April 2017
Juni 2017
Juli 2017
- Verleih Sportgerät
- Verleih Sachmittel
Impressum
Kontakt
Rechtl. Grundlagen
Freie Betreuungspl.
Stellenbörse
KINDERGRUPPEN
BETREUTE GRUNDSCHULE

 

Ausgabe Oktober 2016

Frühkindliche Bildungssysteme (klein&groß 10/16, S. 5)

„Wie viele Kinder betreut eine Kita-Fachkraft? Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind groß. Zwar haben viele Länder die Personalschlüssel verbessert, doch ein kindgerechter Standard wird bundesweit nicht erreicht. Für eine gute Betreuungsrelation für alle Kinder fehlen nach Berechnungen der Bertelsmann Stiftung bundesweit 107.000 zusätzliche Fachkräfte. Dies würde 4,8 Milliarden Euro mehr kosten…Gesamttext: www.laendermonitor/aktuell/index.html“ (S. 5)

 

Belastungen und Arbeitszufriedenheit frühpädagogischer Fachkräfte (TPS 7/2016, S 14 ff)

Das Projekt Arbeitsplatz und Qualität in Kitas (AQUA) hat die Arbeitsbedingungen, -belastungen und-zufriedenheit frühpädagogischer Fachkräfte untersucht. Das Projekt AQUA wurde von August 2011 bis Mai 2014 am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München durchgeführt und erforschte mittels einer bundesweiten, repräsentativen Befragung die Arbeitsbedingungen von pädagogischen Kita-Mitarbeiter/innen in Deutschland. Inge Schreyer und Martin Krause sind wissenschaftliche ReferentInnen an jenem Institut und haben in ihrem Artikel die Ergebnisse zusammengefasst:

„ Die (…) Ergebnisse der AQUA-Studie zeichnen ein ambivalentes Bild der Kita-Fachkräfte: Sie sind einerseits mit ihrer Tätigkeit, mit ihrem kollegialen Umfeld sowie mit ihrer Arbeit an sich sehr zufrieden. Andererseits wird jedoch klar, dass die Kita-Mitarbeiter/innen in ihrem Arbeitsalltag starken Belastungen ausgesetzt sind. Betrachtet man zudem die Qualität der Arbeitsbedingungen näher, unter denen die Fachkräfte arbeiten, wird deren Bedeutsamkeit sowohl für die Zufriedenheit als auch für das Belastungserleben klar: Personen, die ihre Arbeitsbedingungen gut einschätzen, befinden sich nur halb so oft in einer „Gratifikationskrise“ (Anmerkung kleiner Wortschatz: Modell nach dem eine Person erkrankt, wenn sie sich stark verausgabt und nicht in angemessener Weise entschädigt wird) wie Kolleg/innen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten. Zudem konnte festgestellt werden, dass mit steigender Qualität der Arbeitsbedingungen auch die Zufriedenheit mit der Tätigkeit zunimmt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es sich bei pädagogischem Personal offensichtlich um eine resiliente Gruppe von Arbeitnehmer/innen handelt, die ihren Beruf als Berufung erlebt und – trotz der oftmals nicht idealen Arbeitsbedingungen - die positiven Aspekte dieses Berufsbildes sehr schätzt. Dies spiegelt sich in der hohen Zufriedenheit mit der Tätigkeit und der hohen Arbeitszufriedenheit insgesamt wieder. Da es sich bei der AQUA-Studie um eine Querschnittsuntersuchung handelt, können allerdings keine kausalen Beziehungen nachgewiesen werden. Gerade in den letzten Jahren musste sich das Personal im System der Kindertageseinrichtungen immer wieder neu auf veränderte Strukturen und Vorgaben einstellen. Damit pädagogische Fachkräfte die ihnen anvertrauten Kinder in ihren Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozessen stabil begleiten können, sind gute Arbeitsbedingungen die entscheidende Voraussetzung für qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit. Im Zuge des derzeitigen deutschlandweiten Ausbaus von Betreuungsplätzen sollte deshalb die Bedeutung guter Arbeitsbedingungen in den Fokus genommen werden.“ (S. 17)

 

Unsere Kita – unser Konzept! Auseinandersetzung & Anregung (klein&groß 10/16, S. 11)

„Jede Kita funktioniert anders. Abhängig von Zielgruppen, Mitarbeitern, Erfahrungen und Erwartungen, wird das Konzept für die Einrichtung entwickelt. Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig mit dem eigenen und anderen Konzepten auseinanderzusetzen, Erfahrungswerte zu nutzen und neue Impulse zu entdecken. Im Folgenden werden hierzu die Begrifflichkeiten zunächst voneinander abgegrenzt:

Liest man die Konzeption einer Kindertageseinrichtung, stößt man auf unterschiedliche Gedanken und Begrifflichkeiten. „Wir arbeiten offen“, „In unserer Einrichtung haben wir Stammgruppen“, „Die Arbeit in Regelgruppen entspricht unseren Vorstellungen nach…“, sind oft gelesene Sätze.

 

Wenn in diesem Thementeil von Offener Arbeit oder Offenem Konzept gesprochen wird, ist ein Konzept gemeint, bei dem die Kita mit Funktionsräumen arbeitet. Die Kinder und Erzieher haben hier meist keine feste Gruppen – und Gruppenraumzusammengehörigkeit, es sei denn, die Kita arbeitet mit Stammgruppen und Bezugserziehern.

Ist von Regelgruppen die Rede, so bezieht sich das auf eine Kita, in der Kinder und Erzieher in fest eingeteilten Gruppen und-räumen meist mit Funktionsecken (z.B. Bau-, Mal- oder Verkleidungsecke) den Tagesablauf gestalten.

Teiloffene Konzepte meinen, dass zu bestimmten Zeiten im Tagesablauf oder im Kita-Jahr die Regelgruppen geöffnet werden und gruppenübergreifende Projekte gestaltet werden oder Kinder und Erzieherinnen aus unterschiedlichen Gruppen die Räume gemeinsam nutzen können.

Grundsätzlich gibt es keine Argumente, die ausschließlich für oder gegen ein Konzept sprechen. Jede Kita sollte das passende Konzept für sich bewusst entwickeln. Dies setzt sich zusammen aus den

  • Vorgaben des Trägers, der Gesetze und Forderungen von Bund und Ländern,

  • Bedürfnissen der Kinder und Familien,

  • pädagogischen Überzeugungen, Erfahrungen, Ressourcen und Stärken von Kita-Leitung und –Team,

  • Schwerpunkten und Prioritäten der Einrichtung,

  • Geschichte und Rahmenbedingungen der Einrichtung.

Die konzeptionelle Entwicklung einer Kindertageseinrichtung ist ein fortlaufender Prozess, der sich u.a. aus Wahrnehmung, Reflexion, Weiterbildung und Mut zusammensetzt.

Downloadstipps zu diesem Thema:

„Ich gehöre zu meiner Gruppe“

Ein Plädoyer für die Arbeit in Gruppen

www.kleinundgross.de/kug20071224

Neues Kita-Haus – neue Konzeption

Die Umsetzung der „Offenen Arbeit“

www.kleinundgross.de/kug20150237

Was macht uns aus?

Eine eigene Konzeption entwickeln und leben

www.kleinundgross.de/kug20140706

Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen (klein&groß 10/16, S. 5)                          „In Deutschland leben etwa 570.000 Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren mit Entwicklungsrisiken, weil ihre Eltern psychisch erkrankt sind. Das Eckpunktepapier „Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der frühen Hilfen“, das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegeben und von 25 Fachgesellschaften und Institutionen unterstützt wird, beschreibt die aktuelle Situation und gibt Empfehlungen. www.fruehehilfen.de“ (S. 5)

 

THEMENTICKER – klein&groß 10/16: Meine Gruppe! – Offenheit: wieviel? – Bildungschancen beim Händewaschen – Rüben, Kürbisse und Eichhörnchen; TPS-Themenheft: Rahmenbedingungen und Ressourcen (zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
www.dachverband-kiel.de / mail: buero@dachverband-kiel.de