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Ausgabe November / Dezember 2021

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband


Kinderbuchvorstellung: „Ohne mich!“ (TPS Themenheft Traumapädagogik 9/21, S. 45)

Was tun, wenn der Vater zu Hause cholerisch brüllt? Diese Frage stellt sich das kleine Katzenmädchen Helene. Eigentlich lebt sie ein glückliches Leben. Sie hat Talent im Musizieren, ihre Mutter ist liebevoll und ihr kleiner Bruder geduldig. Nur Helenes Vater wütet von morgens bis abends: „Ich habe Durst!“, „Der Kaffee ist zu heiß!“, Wer hat die Schuhe im Hausflur liegen lassen?“ Das ist auch nicht verwunderlich, wie die Mutter erklärt, denn schon seine Eltern und Großeltern waren Krakeeler. Und wenn Helene will, kann sie auch einmal Krakeelerin werden. Doch das Katzenmädchen geht einen anderen Weg, verlässt ihr Zuhause und findet Obhut im Haus einer netten Katzenfrau. Was Helenes Auszug mit dem krakeelenden Vater macht und wie wichtig es schon für junge Kinder ist, Grenzen zu setzen, zeigt Ohne mich! Mit klarer Sprache und farbigen Illustrationen. Ein Buch, das zur Reflexion einlädt und das Thema verbale Gewalt kindgerecht aufgreift.

Klett Kinderbuch Verlag 2021, 14 Euro / ISBN 978-3-95470-248-0

Kostenfreie Online-Lernplattform Kita Campus: Infektionsschutzbelehrungen (klein&groß 11/21, S. 4)

Die Online-Lernplattform Kita-Campus bietet zum Thema Infektionsschutz in der Kindertagesbetreuung zwei kostenlose Web-Seminare an: die Belehrung gemäß §35 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die Folgebelehrung gemäß §43 IfSG. Nach Absolvierung der Gratiskurse erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen bundesweit gültigen Nachweis darüber, dass sie belehrt wurden.

www.kita-campus.de/infektionsschutzbelehrungen.html

Partizipatorisches Eingewöhnungsmodell (TPS Themenheft Traumapädagogik 9/21, S. 39)

Die sieben Phasen der Eingewöhnung:

1. Phase: Informieren, die Eingewöhnung vorbereiten: erste Gespräche zwischen Eltern und der Leitung; Eltern können hospitieren, danach Anamnese- Gespräch.
2. Phase: Ankommen in der Einrichtung: Kind und Eltern bekommen Zeit, um sich mit dem Ort vertraut zu machen; gegenseitiges Vertrauen wird gefördert.
3. Phase: In Kontakt gehen: Die Fachkraft nutzt ihre Beobachtungen für passgenaue Spielangebote, das Kind fühlt sich mit seinen Bedürfnissen wahrgenommen.
4. Phase: Beziehungen aufbauen: Wenn die Fachkraft spürt, dass das Kind gerne mit ihr in Kontakt geht und auf die Spielangebote eingeht, ohne sich dabei bei den Eltern abzusichern, beginnt der Beziehungsaufbau.
5. Phase: Sich in der Einrichtung wohl fühlen: Wenn das Kind morgens freudig ankommt, auf die Begrüßung eingeht, sich an Interaktionen beteiligt und eigenständig die Umwelt erkundet, signalisiert es: „Ich bin angekommen.“
6. Phase: Bereit für den Abschied: Eltern und Kind entscheiden über den Zeitpunkt der ersten Trennung aktiv mit. Grundsätzlich sollten sich alle Beteiligten mit der Entscheidung wohlfühlen. Bei Trauer ist es wichtig, für das Kind da zu sein.
7. Phase: Die Einrichtung wird zum Alltag: Gelingt die Trennung von den Eltern ohne Proteste, beteiligen sich die Kinder aktiv an Alltags- und Spielsituationen und zeigen dabei, dass es ihnen gut geht, so wird die Zeit ohne Eltern Stück für Stück ausgebaut.

Tipps für die Praxis: Mathematisch kreativ werden in der Kita

(TPS Themenheft Die Schönheit der Mathematik 11/21, (S. 7+ S.21 + S. 35)

Reflexionsfragen:

  • Welche Muster und Strukturen beziehungsweise Anordnungen von Zahlen und Gegenständen empfinde ich selber als schön?

  • Warum ist das so?

  • Welche Begriffe fallen mir in Bezug auf diese Anordnungen ein, um sie zu beschreiben?

  • In welchen Alltagssituationen habe ich ein Gefühl von Ästhetik?

  • Hatte ich jemals das Gefühl, dass Mathematik schön ist? Wenn ja, wann?

  • Wann haben sich Kinder in meiner Gegenwart bereits über die Schönheit von Mustern und Strukturen geäußert? Gibt es Möglichkeiten, daran anzuknüpfen?

Ideen:

  • Umgang mit großen Mengen: Stellen Sie den Kindern Material bereit wie farbige Eisstäbchen, Muggelsteine, Bausteine oder Spielkarten und fordern Sie sie dazu auf, diese zu sortieren und zu vergleichen

  • Anzahlen bestimmen und vergleichen: Sammeln Sie mit den Kindern Kastanien, Eicheln, Steinchen oder Stöcke. Jede Gruppe darf einen Korb füllen. In der Kita fragen Sie, wer die meisten Kastanien (o.ä.) gesammelt hat. Dazu soll jede Gruppe ihre Kastanien so anordnen, dass man schnell sehen kann, wie viele sie gesammelt haben.

  • Muster legen: Stellen Sie den Kindern geometrische Formen wie Pattern Blocks, Schnüre, Eisstäbchen, Muggel- oder Glassteine zur Verfügung, mit denen sie Muster und Figuren legen können. Regen Sie die Kinder an, über ihre Muster zu sprechen: Beschreibe dein Muster! Wenn Lena dein Muster nachlegen möchte, was muss sie tun? Lena, kannst du das Muster von Max nachlegen? Möglicherweise können Sie so erste Symmetrieerfahrungen der Kinder thematisieren.

Die Magie der Knopfkiste:

Eine Knopfkiste in der Einrichtung kann eine magische Wirkung auf mathematisch sensible Kinder und junge Ästhet*innen gleichermaßen haben. Das Ordnen nach Größe, Farben, Oberflächen, Formen und der Lochzahl ist ähnlich interessant wie das Zählen und Zuordnen: Wie viele gleiche Knöpfe findest du in der Kiste?

 

Themenkicker: TPS Themenhefte: 9/21: Traumapädagogik – weil sie allen Kindern hilft; TPS Spezial: Bilder – Die Kunst des Schaffens und Sehens; 11/21: Die Schönheit der Mathematik; klein&groß 10+11: Wer ist Bestimmer:in? Partizipation – Geschwisterdynamik – Gestaltung der Teamsitzung – Räume – Selbstfürsorge; Betrifft Kinder 09-10/2021: Hundert Sprachen, hundert Pinsel – Carl R. Rogers – Kinder, Kunst, Kusuma; KiTa aktuell 10+11 2021: Perspektiven für die finanzielle Beteiligung des Bundes – Quo vadis Gute – KiTa – Gesetz? – Im Dialog mit den Eltern – Teamführung – Personalgewinnung

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
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