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Ausgabe November 2016

Mobilitätserziehung im Kindergarten (klein&groß 11/16 S. 5)

„Je früher Mobilitätserziehung einsetzt, umso besser – und der Kindergarten spielt eine elementare Rolle bei der Vorbereitung der Kinder auf den Straßenverkehr! Im Mittelpunkt dabei steht die spielerische Förderung der Bewegungs-, Wahrnehmungs-, und Verständigungsfähigkeit sowie die Förderung von Grundkompetenzen für eine sichere und selbstständige Verkehrsteilnahme. Infos, Tipps und Anregungen unter: www.verkehrswacht-medien-service.de/verkehrserziehung_kiga.html

 

Land Art trifft Street Art – Blätterkränze für Gullydeckel (Betrifft Kinder 10/16, S. 35 ff)

Die hohe Kunst der Land Art kann auch die profanen Lebenswirklichkeiten von Städten aufwerten. Dass Zweige und Äste die Kinder mehr herausfordern als braves Lego, glaubt Michael Fink:

„Land Art macht glücklich. Man steht im Wald, sammelt Blätter und Zweige, Rinde und Steine – und erfindet Wege, daraus Bilder zu legen. Man tritt zurück, um das Ergebnis seines Tuns zu betrachten: Eine klare, farblich herausstechende Form inmitten des Chaos der Natur. Vielleicht sucht man drei Wochen oder Monate später den Ort wieder auf und stellt beglückt fest, dass etwas von dem selbst errichteten Turm aus Hölzern, dem Stern oder dem gelegten Stein-Monster noch da ist. Wer – egal ob Mensch oder Wildschwein – hat es wohl in der Zwischenzeit betrachtet?“ (S. 35)

Der Artikel enthält wunderschöne Fotos von gestalteter Landart im Wald, aber durchaus auch Kunstwerke aus Naturmaterialien mitten in der Stadt. Gullys, Straßenlaternen und Brückenpfeiler sind von Kindern und ErzieherInnen prachtvoll verschönert worden. „ Land Art ist in Schule, Kindergarten und Ausbildung ein großes Thema (S. 39) (…)Kunstwerke aus Blättern, Zweigen und Steinen fehlen (…) dort, wo der Mensch alles zugepflastert, zugestellt, zuasphaltiert und mit Leitungssystemen und Verkehrswegen verbaut hat. Dieser Einschätzung dürften Kinder zustimmen – und sofort loslegen mit dem Drapieren von Blattkronen um Gullys oder dem Bauen von Oasen in der Steinwüste. Wer macht mit?“ (S.40) Wer mit den Kindern – und ich denke, das ist auch ein tolles Projekt für Betreute Grundschulen! - loslegen möchte findet Anregungen im neuesten Buch von Michael Fink: „Das neue Praxis-Foto-Buch von Michael Fink zeigt mit vielen tollen Fotos und kurzen, leicht umsetzbaren Beschreibungen, originelle, farben-frohe und alle Sinne ansprechende Land-Art-Objekte, die in der kälteren Jahreszeit im Wald oder auf der Wiese durch Kinderhand entstehen können. Die LeserInnen erfahren, welche Materialien besonders geeignet sind, und lernen einfache und raffinierte Techniken kennen, mit denen sich Blätter, Früchte, Stöcke, Schnee, Eis und vieles mehr gut bearbeiten lassen. Eine kurze Einführung liefert außerdem Tipps für eine „Basisausstattung“, mit der junge Land –Art-Künstler und –Künstlerinnen in die Natur ziehen können.“ (S.49)

Fink, M (2016): Land-Art in Herbst und Wintern- Kinder gestalten Naturkunstwerke, Freiburg

 

Aktion Fingerfarben! (Fingerfarben selber machen) (klein&groß 11/16, S. 5)

Eine bunte, kreative Aktion für trübe Wintertage: „Malen mit selbstgemachten Fingerfarben! Pro gewünschtem Farbton einfach 100 ml Wasser mit 100 g Mehl sowie mit der ausgewählten Lebensmittelfarbe (Apotheke oder Lebensmittelabteilung) in einer Schüssel mischen – schon kann die Malaktion beginnen!“

 

Elternbeteiligung in Kitas: Stufen der Partizipation (TPS-Themenheft 9/2016, S. 31)

Über das TPS- Themenheft „Eltern beteiligen?“ habe ich mich besonders gefreut. Denn dies ist ja das Herzstück von Elterninitiativen und viele Kinderläden und Betreute Grundschulen sind in diesem Punkt den Einrichtungen anderer Träger (sicher oder hoffentlich ;-)) ein ganzes Stück voraus. Neben vielen interessanten Artikeln rund ums Thema Erziehungspartnerschaft hat TPS die verschiedenen Stufen der Partizipation von Eltern systematisch zusammengefasst: Von echter Selbstbestimmung über Beteiligung bis hin zu Fehlformen der Partizipation. Diese Abstufungen möchte ich euch im Folgenden gerne vorstellen:

Selbstbestimmung:

Selbstverwaltung
uneingeschränkte Selbstorganisation

  • Die Eltern gründen und organisieren eine Eltern-Initiativ-Kindertagesstätte

Selbstbestimmung

Die Eltern entwickeln selbst Aktivitäten, die von der Kita unterstützt und mitgetragen werden

  • Eine Gruppe Eltern trifft sich in eigener Regie in der Kita und arbeitet an für sie interessanten Themen. Daraus entstehende Vorhaben unterstützen und fördern die Kita.

Beteiligung:

Stufe 4: Mitbestimmung

Alle wesentlichen Entwicklungen und Entscheidungen werden mit den Eltern getroffen.

  • Die Eltern werden zu allen wichtigen Entwicklungen in der Kita befragt, bei Entscheidungen berücksichtigt und bei der Umsetzung einbezogen – die Eltern haben Einfluss darauf, was wie gemacht wird.

Stufe 3: Mitwirkung

Eltern können eigene Vorstellungen und Kritik äußern, haben jedoch keinen Einfluss auf Veränderungen.

  • Die Kita befragt Eltern zu ihren Vorstellungen, Wünschen usw. (Fragebogen, Interviews). Die Auswahl der Planung und Verwirklichung von Veränderungen nehmen die Erzieherinnen und Erzieher vor.

Stufe 2: Teilhabe

Die Eltern können sich sporadisch an einzelnen Aktivitäten beteiligen.

  • Die Eltern bekommen die Möglichkeit, an einem Projekt mitzuwirken oder einen Punkt der Konzeption mit zu erarbeiten.

Stufe 1: Zugewiesen, aber informiert

Eltern werden über bestimmte Aktivitäten so gut informiert, dass sie den Verlauf allein bestreiten können.

  • Die Erzieherin/ der Erzieher plant ein Projekt, die Eltern werden darüber informiert. Einzelne Eltern werden gebeten, sich mit ihrem Fachwissen zu beteiligen, können aber selbst bestimmen, was sie in welcher Form beitragen.

 

Fehlformen der Partizipation:

Alibi-Teilhabe

Eltern nehmen teil, haben aber nur scheinbar eine Stimme.

  • Die Eltern werden zu ihren Vorstellungen und Wünschen befragt. Es erfolgt keine Auswertung der Fragebögen, keine Umsetzung von Wünschen, die Aktion verläuft im Sande.

Dekoration

Eltern wirken mit, haben aber nur symbolisch eine Funktion.

  • Die Kita macht bei einem Stadtteilfest einen Infostand. Einige Eltern werden gebeten, dabei zu sein, haben jedoch keine aktive Rolle.

Fremdbestimmung

Inhalte, Arbeitsformen und Ergebnisse sind vorbestimmt und fremddefiniert.

  • Eltern bekommen den Auftrag, einen Kuchen für ein von der Kita geplantes Fest zu backen.“ (S.31)

 

 

THEMENTICKER – klein&groß 11/16:Das Team im Mittelpunkt – Teambesprechung – mal anders! – Biografiearbeit – Forscherspaß in der Kita; ; TPS-Themenheft 8/16: Mathematik, Denken, Philosophieren: TPS-Themenheft 9/16: Eltern beteiligen?; Betrifft Kinder 10/16: Stolperstein Gender – Qualität aus Ländersicht – Feste der Religionen: Die Vielfalt des Islam; KiTa aktuell 11.2016: Leseförderung – Tablet und Smartphone in der Kita – Datenschutz und Medienrecht – Von der Verpflegung zum Essen

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
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