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 „Der kleine Wortschatz“ Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

- Die aktuellen Zeitschriften, auf die sich die Literaturhinweise beziehen, liegen im DV aus.-                      

Ausgabe November / Dezember 2019

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband


#kitaglück für den November (klein&groß 11/19, S. 5)

Stell dir vor du hast Zeit und kannst

…mit deiner Kollegin/deinen Kollegen lachen und fröhliche Momente erleben.

…die Ideen deiner Kinder aufgreifen und ein kreativer Ideenunterstützer sein.

…mit Eltern über die Fortschritte ihrer Kinder staunen.

…die erstaunten Kinderaugen sehen, wenn die Laternen im Dunkeln leuchten.

…das leben und (wieder)entdecken, warum du deinen Beruf gewählt hast.

„Ich wünsche dir jeden Tag einen kleinen Moment für diese Zeit! (Tamara)“


Bezahlte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher in Schleswig-Holstein
(KiTa aktuell 11.2019, S. 218)

Schleswig-Holstein geht neue Wege in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. In Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren ist ein neues Modell entstanden. Erzieherinnen und Erzieher sollen noch während ihrer Ausbildung finanziell gefördert werden. „Wir wollen die Erzieherausbildung noch attraktiver gestalten, gerade auch für Menschen, die sich bislang gegen die Ausbildung entschieden haben, da der Lebensunterhalt nicht gesichert schien“, sagt Bildungsministerien Karin Prien heute in Neumünster, wo sie die ersten Teilnemenden des neuen Bildungsangebots begrüßte. Die Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster ist eine von vier regionalen Ausbildungszentren und Berufsbildungszentren in Schleswig-Holstein, die das neue Modell anbietet. Danach übernimmt zunächst die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit für 2 Jahre die Kosten. Im 3. Jahr können die Teilnemenden ihren Lebensunterhalt über eine 4/5 Stelle finanzieren. (…) Insgesamt werden über dieses Modell an 4 Standorten 104 Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet: 26 am BBZ Schleswig, 25 an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster, 28 am RBZ Dithmarschen und 25 am RBZ Kiel. Neben den geförderten Erzieherklassen bietet Schleswig-Holstein auch die berufsbegleitende „praxisintegrierte“ Ausbildungsform – bekannt als PIA an. Sie hat sich an vielen Standorten von Erzieherfachschulen etabliert. Außerdem gibt es noch die Förderung nach Aufstiegs-BAföG in der vollzeitschulischen Form. Ministerin Karin Prien: „Damit wollen wir das Fachkräfteproblem gerade in den Kitas nachhaltig angehen. Denn auf diesen aktuellen Durchgang mit vier Fachschulklassen angehender Erzieherinnen und Erzieher sollen noch viele weitere folgen.“


Arbeitshilfe für Elterngespräche – Bildbuch „Kita Alltag“ (klein&groß 10/19, S. 4)

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – diese Erfahrung machen viele Kita-Fachkräfte in Gesprächen mit Eltern. Das Bundesfamilienministerium hat deshalb eine praktische Arbeitshilfe in Form eines Bildbuchs mit vielen Zeichnungen von alltäglichen Situationen in der Kita herausgegeben, das pädagogische Fachkräfte bei der Kommunikation mit den Eltern unterstützt – auch wenn es sprachliche Hürden gibt. Interessierte Fachkräfte können das „Bildbuch: Kita-Alltag“ mit einer E-Mail an publikationen@bundesregierung.de kostenfrei bestellen.


Kinderarmut: Wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland (KiTa aktuell 10.2019, S. 194)

Eine wachsende soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien belegt eine neue Studie der Forschungsstelle der Paritätischen Gesamtverbandes, für die aktuelle amtliche Daten ausgewertet wurden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband geht darin der Frage nach, wie viel Geld Familien mit Kindern zur Verfügung haben und was sie für die psychischen und für soziale Grundbedarfe der Teilhabe der Kinder ausgeben. Im 10-Jahres-Vergleich ging die ohnehin breite Schere zwischen den Haushaltseinkommen der ärmsten und der reichsten Familien weit auseinander, so der Befund. Während der Konsum im Durchschnitt und beim obersten Zehntel spürbar zugenommen hat, mussten sich die ärmsten Kinder über die Jahre weiter einschränken: Arme Familien hat real weniger Geld als noch vor 10 Jahren zur Verfügung, um ihren Kindern mehr als das physisch Notwendige zu finanzieren. „Arme Kinder werden ärmer und immer weiter abgehängt. Das, was für die Mehrheit Gleichaltriger selbstverständlich ist, bleibt ihnen aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern versagt. Arme Eltern haben faktisch immer weniger im Portemonnaie und gespart wird notgedrungen an allem, was über das physisch Überlebensnotwendige hinausgeht“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. „Während die breite Mehrheit sich immer mehr leisten kann, sind arme Kinder zunehmend außen vor. Das Gefühl, nicht dazu zu gehören, ausgegrenzt zu sein und abseits stehen zu müssen, ist das Lebensgefühl armer Kinder in Deutschland. Frust, Resignation, weniger Bildungserfolg und höhere Krankheitsanfälligkeit sind schließlich sehr häufig die Folgen der Einkommensarmut der Familien“, so Schneider.

Während die durchschnittlichen Ausgaben für ein Kind bei rund 600€ liegen, konnten sich die ärmsten 10% der Paarhaushalte mit einem Kind nur 364€ für ihr Kind leisten. Die reichsten 10% der Familien gaben im Schnitt 1200€ im Monat für ihr Kind aus. Besonders eklatant sind die Ausgaben für die sozialen Grundbedarfe der Teilhabe. Ob Spielplatz, Zoobesuch, das gelegentliche Eis bei einem Ausflug oder auch eine Kindertheatervorstellung: Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte gerade einmal 44€ pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30% weniger als 10 Jahre zuvor. Der Durschnitt gab für ein Kind fast dreimal so viel (123€) aus, die reichsten 10% sogar 257€ und damit fast sechs Mal so viel wie die ärmsten Familien (…) „Ein gleichberechtigtes Aufwachsen ist für die Kinder (…) nicht möglich. (…) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert, das Bildungs- und Teilhabegesetz zu ersetzen durch einen Rechtsanspruch auf Teilhabe im Kinder-und Jugendgesetz. (…) Der Verband plädiert für die Einführung einer einkommens- und bedarfsorientierten Kindergrundsicherung. Die Expertise steht kostenfrei im Internet zum Download zur Verfügung: http://bit.ly/2Mp9oOh


Stapelsteine – Ein ganzkörperliches Bewegungserlebnis von Klein bis Groß

(Betrifft Kinder 09-10/19, S. 18 ff)

„Ist das ein Hut, eine Schale oder ein Ufo“, fragten auch wir uns dieses Jahr auf der Didacta, als wir das erste Mal die Stapelsteine kennenlernten. Nicht weit vom Messestand von „Betrifft Kinder“ präsentierte ein junges Team seine stapelbare Innovation, die zu mehr Bewegung im (Kita-) Alltag einlädt. Stephan Schenk, Begründer der Stapelsteine, erklärt, was ein Stapelstein ist und welche Idee dahinter steckt: „Es ist ein Sportgerät, eine Spielsache und ein mitwachsender Hocker in einem. Seine kindgerechten Formen und bunten Farben verführen durch ihren starken Aufforderungscharakter zu regelmäßigen und intuitiven Bewegungen. (…) Der lebensgroße Baustein ist aus recyceltem Kunststoff hergestellt und wiegt gerade mal 180g, trotz des geringen Gewichtshält er bis zu 180kg aus.“ Er ist draußen drinnen einsetzbar und es können Rollen, Türme, Laufstraßen, Hocker etc. daraus gebaut werden.

Schaut es euch am besten selbst an unter www.stapelstein.de


THEMENTICKER –Kita aktuell 10.2019/11.2019:Selbstfürsorge im Kinderschutz – Mundgesundheit - Nachhaltigkeit; klein&groß 10+11/19:Projekt: Da krabbelt ja die Spinne – Resilienz entwickeln –Engagiertheit und Wohlbefinden – Raum für Offenheit; TPS spezial: Mission Zukunft

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 


 


 


 


 


 


 


 




 



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