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 „Der kleine Wortschatz“ Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

- Die aktuellen Zeitschriften, auf die sich die Literaturhinweise beziehen, liegen im DV aus.-

Ausgabe November 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

TPS spezial Sonderheft Herbst 2017: Bindung und Feinfühligkeit

Dieses Themenheft möchte ich euch besonders ans Herz legen: leiht es euch! Oder kopiert euch einzelne Artikel (oder kauft es euch ). Bindung und Feinfühligkeit sind ja die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung schlechthin und die Basis für alle weiteren pädagogischen Ansätze. Di9e Bindungstheorie wurde maßgeblich durch Bowlby, Ainsworth und das Ehepaar Grossmann geprägt. Die beiden kommen in diesem Heft auch persönlich zu Wort und werden konkret zu Basiswissen Bindungstheorie interviewt, gleichzeitig auch über ihre persönlichen Erfahrungen mit den eigenen Enkelkindern (Nicht einmischen, unterstützen! (S. 12ff)Bindung wird als die „geheime Macht“ skizziert (S. 7ff) und die Historie zur Bindungsforschung aufgezeigt (Die helfende Kraft, S. 16ff). Der Aufbau der Bindungsbeziehungen und die Phasen der Bindungsentwicklung nach John Bowlby und Mary Ainsworth werden vorgestellt (Grundlagen der Bindungstheorie, S. 22. ff). Wie sieht Bindung in den unterschiedlichen Kulturen aus? (Es lebe der Unterschied, S. 40 ff). Und auch über den Zusammenhang von Resilienz und Bindung wird nachgedacht (Seelen-Stärke statt schnelles Glück, S. 52 ff)


Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2018“ (KiTa aktuell 11/2017, S. 218)

„Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutschen Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben. Das Projekt sollte dabei verschiedene Aspekte eines Themas untersuchen und weitere Bildungsbereiche berühren. Gesucht werden die alltäglichen Projektarbeiten, die einen mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Schwerpunkt haben. Ob das Projekt Tage, Wochen oder Monate gedauert hat, ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass es gemeinsam mit den Kindern initiiert, geplant und umgesetzt wurde. Die Fachkraft sollte den Projektverlauf begleitet, dokumentiert und gemeinsam mit den Kindern reflektiert haben. Am 6. September startete der Wettbewerb bereits zum vierten Mal. Bis zum 31. Januar 2018 kann sich jede Kita des Landes online unter www.forschergeist-wettbewerb.de bewerben. Der Wettbewerb ist wieder mit attraktiven Preisgeldern zur Förderung der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Frühbildung dotiert.“


Qualität geht alle an: WissenschaftlerInnen fordern das Qualitätsgesetz für die Kita
(Betrifft Kinder 10/17, S. 22 ff)

„Mit einem Aufruf an die zukünftige Bundesregierung, konsequent ein Gesetz zur Verbesserung der Qualität in Kita und Kindertagespflege vorzubereiten und zu verabschieden, wandten sich vor den Bundestagswahlen WissenschaftlerInnen aus dem Feld der Frühpädagogik an die Öffentlichkeit. Immer mehr MitarbeiterInnen von Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen und Instituten schließen sich dem Aufruf an. Sie betonen: Es darf nicht abhängig vom Wohnort und der Herkunft sein, ob ein Kind eine gute Kinderbetreuung in der frühen Kindheit erhält. Mit einer der Initiatorinnen des Aufrufs, mit Rahel Dreyer, Professorin an der Hochschule Berlin und stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG BEK) e.V., sprach Barbara Leitner: (…)“ (S.22)

Insgesamt haben sich dem Aufruf 180 Wissenschaftler/- innen bundesweit angeschlossen. Welche Hoffnung wird mit dem Aufruf verbunden?

„Wir setzen uns dafür ein, dass jede künftige Bundesregierung auch in finanzschwachen Regionen eine bedarfsgerechte quantitativ und qualitativ gute Kindertagesbetreuung in Kita und Kindertagespflege sicherstellt. Das ist momentan nicht der Fall. Dabei müssen die Mittel, die die Bundesregierung in Zukunft hoffentlich kontinuierlich und auch im steigenden Umfang zur Verfügung stellt, tatsächlich in der Kindertagesbetreuung und bei den Kindern ankommen. (…) Auch als neutrale und unabhängige WissenschaftlerInnen sehen wir unsere Aufgabe darin, das durch unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Verfügung gestelltes Wissen in der Praxis auch umgesetzt wird und werden kann.“ (S. 23)

Welches Wissen liefert die Wissenschaft, was passiert tatsächlich unter diesen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Rahmenbedingungen und welche Auswirkungen haben diese auf die Qualität der Kitas und der Kindertagespflege? Hierzu gibt es bereits einige Untersuchungen, auf deren empirische Aussagen ich kurz verweisen will: Nur wenn die pädagogische Qualität stimmt, profitieren Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung. Bei einem geringen Fachkraft-Kind-Schlüssel und in kleineren Gruppen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Fachkräfte situations- und kindangemessen reagieren, Bedürfnisse nach individueller Zuwendung und Körperkontakte besser befriedigen, als Spiel- und Interaktionspartner verfügbar sind und Kinder in ihrer Entwicklung und Bildung besser unterstützen. Je höher die Qualifikation der Fachkräfte und insbesondere der Leitung, desto besser entwickeln sich die Kinder.“(S. 23)

„Tatsächlich ist die Situation der Kindertagesbetreuung in den Bundesländern sehr verschieden. Der quantitative Ausbau ist unterschiedlich weit fortgeschritten. Das Platzangebot in den neuen Bundesländern ist z.B. deutlich größer als in den alten Bundesländern. Aber auch was die Fachkraft-Kind-Schlüssel betrifft, gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern erhebliche Unterschiede. So werden zum Beispiel in Sachsen (6,5) etwa doppelt so viele Kinder pro Fachkraft betreut wie in Baden-Württemberg (3,2). Wir wissen, dass es – empirisch nachgewiesen – Schwellenwerte für die Fachkraft-Kind-Relation gibt, ab denen die pädagogische Qualität leidet und eine ernsthafte Bildungsarbeit nicht kontinuierlich möglich ist. Für Kinder unter drei Jahren liegt diese bei maximal vier Kindern pro Fachkraft, für ältere Kinder bei einem Verhältnis Fachkraft zu Kind von ca. 1:9. Die großen Betreuungsunterschiede, vor allem bei den jüngeren Kindern, müssten bundesweit den individuellen Bedürfnissen der Kinder angepasst werden. Nur dann kann sichergestellt werden, dass das Wohlbefinden insbesondere der unter Dreijährigen nicht aus den Augen verloren wird und die „Krippen-Garantie“ – wie sie die Politik formulierte – auch für sie gilt. Wir fordern in unserem Aufruf deshalb außerdem dazu auf, dass der Prozess der Aushandlung von Qualitätsentwicklungszielen (…) partizipativ und transparent gestaltet wird und sein Fortschritt über konkret formulierte Meilensteine sicht- und überprüfbar ist.“ (S.24)

Den Aufruf „Qualitätsstandards in der frühen Erziehung, Bildung und Betreuung jetzt angleichen, dauerhaft verbessern und finanziell sichern“ könnt ihr hier nachlesen:

http://www.bag-bek.eu/fileadmin/user_upload/2017-08-28_Aufruf_Qualita_tsgesetz.pdf


apex social: Arbeitserfahrungen im Ausland (klein&groß 11/17, S. 4)

„Helfen, weiterbilden, reisen: Als Erzieherin, HEP (Heilerziehungspflegerin/ Anm. Redaktion) oder LehrerIn im Programm von apex social erhält man während eines Auslandsaufenthaltes die Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und pädagogische Fähigkeiten im direkten Zusammenleben mit amerikanischen oder australischen Kindern anzuwenden:
http://apex-social.org/



THEMENTICKER –Kita aktuell 11.2017:Strukturelle Stolpersteine der Ganztagsbetreuung – Familienbilder im Kita.-Team; klein&groß 11/17:Rückmeldungen geben unter Kollegen – Bildungsort Garderobe – Dialogisches lesen in der Kita; Betrifft Kinder 10/17: Vielfalt durch Vernetzung – Wie Kinder den Sozialraum beleben – Pflanzen als Baumaterial

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 




 



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