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Ausgabe Juli 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

Portfolios neu denken!

Gute Ideen u. kreative Wege für eine moderne Portfolio-Arbeit mit dem Kind (TPS spezial)

Sicherlich arbeiten einige von euch mit Portfolios. Hier im Alltag immer am Ball zu bleiben und die Kinder auch tatsächlich zu angemessen zu beteiligen bleibt eine Herausforderung. Das TPS Spezialheft bringt frischen Wind mit neuen Ansätzen und praktischen Ideen zur Umsetzung der Portfolioarbeit. So klingt diese Artikelüberschrift wie Musik in den Ohren: „Machen Sie es sich leicht!“ (S. 34ff) „Die Idee kommt aus Schweden und ist so einfach wie genial: Beim Portfolio ist weniger mehr, die Arbeit daran fügt sich organisch in den Alltag ein. Und das Kind kann sich an einem Lebensbuch erfreuen, das sich auf wirklich Wichtiges konzentriert.“ (S. 34) „(…) in Schweden(…)wird die Portfolio-Arbeit in den Lauf des Kita-Jahres integriert. Dazu wird das Material, das Eingang in das Portfolio finden könnte – Beobachtungen, Zeichnungen, Fotos, Interviews -, gesammelt und zwischengelagert. Zweimal im Jahr findet ein Portfoliogespräch, in dem die Erzieherin und das Kind gemeinsam das Material betrachten und es wird ausgesucht, was davon ins Portfolio aufgenommen werden soll. Das wird nach Möglichkeit auch gleich gemacht: in einer Folie, einfach nur gelocht, laminiert oder auch noch einmal besonders gestaltet. Die Erzieherin nimmt sich Zeit für das Kind; sie ist Mentorin, die dem Kind dabei behilflich ist. sein eigenes „Lebensbuch“ anzulegen. Diese Arbeit geht weit über das Sortieren und Auswählen hinaus. Die Erzieherin zeigt sich als interessiert Fragende. Fast wie in einem Interview will sie viel über all die Dinge und Ereignisse wissen, die sich angesammelt haben. Das Kind wird außerdem dazu ermutigt, seine Meinung mitzuteilen, also was es will und was es noch lernen möchte.“ (S. 35)

Auch ganz im Sinne der Einfachheit hat das Portfolio eine Minimalgliederung:

  • Ich

  • Familie und Freunde

  • Ich kann

  • Ich finde (was ich meine und möchte)

„Die Arbeit am Portfolio wird strukturell abgesichert, indem sie in den Jahresablauf integriert wird, und zwar nach folgendem Muster:

August – September

Neuaufnahmen und Eingewöhnungen: Dazu gehört, dass die neuen Kinder nach und nach Portfolios bekommen oder sich aussuchen und das Äußere ihrer Portfolios gestalten.
Oktober – Dezember

Im Team wird über jedes Kind gesprochen. Was ist uns bei Beobachtungen aufgefallen? Was hat das Kind über sich erzählt? Welche Interessen hat es? Was tut es oft? Was möchte es lernen? Was können wir über seine Lernstrategien sagen? Fünfzehn Minuten pro Kind reichen aus. Es geht darum, den Blick für die Besonderheiten des einzelnen Kindes zu öffnen. Das hilft, beim Sammeln auszuwählen. Beobachtungen und Interviews von Kindern finden statt. Das Sammeln von Material in Zwischenlagern (Stehsammlern, Schubladen, Wanddokumentationen) beginnt.

Dezember-März
Weitersammeln von Material und eventuell Dokumentationen an Wänden; weitere Beobachtungen. Nach und nach wird mit jedem Kind ein Portfoliogespräch geführt, bei dem erstes Material durchgesehen und (gleich oder später) aufbereitet und einsortiert wird. Eventuell werden dabei auch Interviews mir den Kindern gemacht.

März-Mai
Gezieltes sammeln von Material auch durch die Kinder und ihre Eltern; weitere Beobachtungen. Elternabend bzw. Elterngespräche (insbesondere) für die Eltern der Kinder, die in die Schule kommen. Start von Schulübergangsgruppen: Nochmal mit jedem Kind sein Portfolio durchsehen und klären, was in den Gruppen geschehen soll. „Was wollt ihr noch lernen, bevor ihr in die Schule kommt?“

Juni-Juli
Zweites Portfoliogespräch mit jedem Kind. Fertigstellen des eigenen Portfolios: Das war das vergangene Jahr. Portfolioparty mit Eltern (Abschied für die Schulanfänger, Jahresabschluss für alle anderen, Präsentation der Portfolios).“ (S.36) Das Themenheft stellt außer diesem schwedischen Modell vor, inwieweit Portfolios auch in Krippe und Hort zum Einsatz kommen können (S.28ff/ S. 31ff). Die Möglichkeit eines digitalen Portfolios wird aufgezeigt (S. 51ff). Und auch die Kinder selbst kommen zu Wort, was ihnen an Portfolios gefällt: „damit man die schöne Erinnerung nicht verliert“ (S. 22ff)


Videos zum Download: Chancen für Kinder von Flüchtlingen ( KiTa aktuell 06/2017, S. 123)

„Viele Flüchtlinge kennen aus ihren Heimatländern weder Kitas noch Kindertagespflege. Dabei ist es gerade für die Kinder entscheidend, möglichst schnell die deutsche Sprache zu erlernen und ihre neue Heimat zu erkunden. Das Ziel muss also sein, Vorbehalte und Ängste bei den Eltern abzubauen. Außerdem müssen wir erklären, welche Vorteile es bietet, Kinder für eine bestimmte Zeit am Tag qualifiziertem pädagogischem Personal anzuvertrauen und ihnen das spielerische Lernen mit anderen Kindern zu ermöglichen. Für diese Form der Überzeugungsarbeit haben sich das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und der Didacta Verband e.V. zusammengeschlossen. So sind Filme entstanden, die Eltern mit Flüchtlingshintergrund in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi) die Bedeutung von Kitas und Kindertagespflege anschaulich zeigen. Die Filme stehen unter den folgenden Internetadressen auf der Video-Plattform You Tube zum Online-Abruf bereit:

https://www.youtube.com/channel/UCl0FroO4AoHTp8JLM9EUw0g/playlists

Darüber hinaus können die Filme über das Nachrichtenportal „bildungsklick“ des Didacta Verbandes e.V. kostenfrei zur Offline-Nutzung unter der folgenden Internetadresse heruntergeladen werden:

https://bildungsklick.de/fruehe-bildung/detail/videos-zum-download-chancen-fuer-kinder-von-fluechtlingen/

 

Vertrauen in die eigene kraft! „Huckepack – Wie Bilderbücher stark machen“

Betrifft Kinder extra (S.25ff)

In dieser Sonderausgabe von Betrifft Kinder werden unterschiedlichste Kinderbücher vorgestellt. So stellt die Diplombibliothekarin Bettina Twrsnick z. B. Bilderbücher vor, die Resilienz fördern.

Es werden jeweils die Resilienz fördernden Faktoren und dann das Bilderbuch selbst vorgestellt. So lernt das Wuseltier aus dem Buch „klein“, dass niemand, der erwachsen ist, Angst machen oder schlagen darf (S. 25), Der Ich-Erzähler aus „Ab in die Kiste“ lernt seine Angst vor dem Wolf zu überwinden (S.26), oder das Kind Acht aus dem Buch „Ich hab zwei Kinderzimmer“, der gute Ratschläge und Informationen rund um das Thema Scheidung geben kann. (S.26). Der kleine Ben im Buch „Ben und die Wale“ erlebt die Wucht der Trauer um den Tod seines Großvaters und wird von seinem Vater einfühlsam begleitet. Und dann ist da noch Ina aus dem Buch „Der Punkt“, die angeblich nicht malen kann, aber von ihrer Lehrerin ermutigt wird, mit einem Punkt zu beginnen (S.27)

 

THEMENTICKER – TPS-Themenheft 4/17: Bildung und Macht; Betrifft Kinder 05/17: Kinder stärken: ein Diskurs zur Resilienzförderung Analog macht klüger: selbstgemachte Playstations – Mathe zum Anfassen: Das Mathematikum in Gießen; KiTa aktuell 06.2017: Die pädagogische Konzeption im Zentrum der Qualitätsentwicklung – Bildung für Kinder: wertschätzende Kommunikation mit Kindern – Kooperation mit Musikschulen gestalten

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
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