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Ausgabe Januar 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband

 

719.600 unter 3-jährige am 1. März 2016 in Kindertagesbetreuung

(KiTa aktuell 12/16, S. 242)

„Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung ist zum 1. März2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 26.200 auf insgesamt knapp 719.600 Kinder gestiegen. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als in den Vorjahren (2015 + 32.600).

Wie das statistische Bundesamt (Destatis) anhand der Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote am Stichtag bundesweit bei 32,7% (2015: 32,0%). Die im Vergleich zum Vorjahr leicht niedrigere Betreuungsquote ergibt sich trotz einer gestiegenen Zahl betreuter Kinder unter 3 Jahren aus der Zuwanderung und einer höheren Geburtenzahl. Bei der Betreuungsquote handelt es sich um den Anteil der in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege tatsächlich betreuten unter 3-Jährigen an allen Kindern dieser Altersgruppe.

In den einzelnen Altersjahren der unter 3-Jährigen fallen die Betreuungsquoten und deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich aus. Mit bundesweit 2,5% (2015: 2,6%) hatte die Kindertagesbetreuung bei Kindern unter einem Jahr eine vergleichsweise geringe Bedeutung. Dagegen haben die Eltern von 36,1 % der 1-Jährigen (2015: 35,8 %) ein Angebot der Kindertagesbetreuung in Anspruch genommen; bei den 2-Jährigen waren es 60,6% (2015: 61,3%). Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz.

In den westdeutschen Bundesländern betrug die Betreuungsquote unter 3-Jähriger im März 2016 durchschnittlich 28,1 %. In Ostdeutschland (einschließlich Berlin) lag sie bei 51,8%. Von den Westdeutschen Flächenländern hatten Schleswig-Holstein mit 30,9% und Rheinland-Pfalz mit 29,9 % die höchsten Betreuungsquoten, die niedrigste hatte Nordrhein-Westfalen (25,7%). In Brandenburg gab es bundesweit die höchste Betreuungsquote (57,2%).

Die Zahl der Kindertageseinrichtungen betrug Anfang März 2016 bundesweit 54.871. Das waren 225 Einrichtungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (+0,6%). Die Zahl der dort als pädagogisches Personal oder als Leitungs- und Verwaltungspersonal beschäftigten Personen stieg um 3,8% auf 576.200. Gleichzeitig nahm die Zahl der Tagesmütter und –väter um 637 auf 43.470 ab (-1,4 %). Quelle: Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)“ (S. 242)

 

Studie: Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche ( klein&groß 1/17, S. 4)

„Die Kinderarmut in Deutschland wächst weiter – mit Folgen fürs ganze Leben! Die existierenden staatlichen Maßnahmen reichen nicht aus, um das zu vermeiden und Armutsfolgen wurden bisher nur lückenhaft erforscht: Das zeigt eine Metastudie, die C. Laubstein, G. Holz und N. Sedig vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) in Frankfurt a. M. für die Bertelsmannstiftung verfasst haben. www.bertelsmann-stiftung.de“ (S. 4)

 

Aktion „Das Sichere Haus“:

Sicher groß werden – Kostenfreies Info-Paket zur Kindersicherheit

(klein&groß1/17, Seite 5)

„Die Aktion „Das sichere Haus (DSH) stellt ein Kindersicherheitspaket rund um den Unfall- und Gesundheitsschutz von Kindern zur Verfügung. Es enthält fünf Broschüren, z.B. zu Vergiftungsunfällen bei Kindern und zu sicheren Kinderfahrzeugen wie Laufrad oder Inlineskates. Das Kindersicherheitspaket kann folgendermaßen bezogen werden: www.das-sichere-haus.de/broschueren/kinder.“ (S.5)

 

 

Themenheft „Auf Los geht´s los!“ Spielen fürs Kinderrecht (Betrifft Kinder 11-12/16)

Anders als die Fachzeitschrift TPS, die sich in jedem Heft EINEM Thema widmet, hat „Betrifft Kinder“ immer eine Themenpalette. Es gibt allerdings immer ein Hauptthema, das unter der Rubrik „Hauptsache“ angekündigt wird. Die „Hauptsache“ dieses Heftes sind Kinderrechte. Aus meiner Sicht ist das Thema gut aufbereitet und von daher möchte ich euch einen Überblick über die verschiedenen Artikel geben und damit zum Ausleihen des Heftes anregen.

Die Bewegungspädagogin und Filmemacherin Gerburg Fuchs engagiert sich für die Umsetzung von Kinderrechten in der Kitapraxis. Sie bietet eine sich über 15 Monate erstreckende Fortbildung für Erzieherinnen an: „Spielen für Kinderrechte – die Rolle der Prävention“. Diese Fortbildung wurde von der DAK und der Unfallkasse Berlin gefördert. Insgesamt nahmen 4 Kitateams daran teil, unter anderem die Pädagoginnen des Berliner Kinderladens Rosenrot. Die Redaktion von „Betrifft Kinder“ besuchte die Einrichtung und sprach mit der Erzieherin Aileen Wolff. Daraus entstand der Artikel „Auf Los geht´s los“, der die Inhalte und Auswirkungen der Fortbildung beschreibt. (S. 6ff).

Im Artikel „Wir bestimmen mit!“ geht es um das Recht des Kindes auf Partizipation in der Familie. Hier wird statistisch dargestellt, wo Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in Deutschland in ihren Familien in welchem Maße mitbestimmen können. So dürfen z.B. nur 35% Prozent der Kinder selbst bestimmen, wann sie ihre Hausaufgaben erledigen. Gleichzeitig zeigt der Artikel auf, inwiefern Beteiligungserfahrungen in der Familie die Möglichkeiten der Beteiligung in der Schule beeinflussen. Auch das Thema Beteiligung und Erziehungsstile wird beleuchtet, denn Beteiligung ist nicht zu verwechseln mit Desinteresse am Kind! Wir bestimmen mit! Ist auf jeden Fall ein lohnender Artikel, auch wenn er aus meiner Sicht vielleicht mit seiner Haltung weniger konsequent ist als „Geist der Gründungskinderläden“… (S. 10 ff)

Der Artikel „Apfelbaum, Rose, Brennnessel beleuchtet, wie Kinderrechte und die seelische Gesundheit der Kinder zusammenhängen. „Psychische Störungen gehören heute zu den häufigsten Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Besonders sichtbar werden diese mit dem Eintritt in die Schule. Dabei hängt die seelische Gesundheit vor allem davon ab, ob grundlegende Lebensbedürfnisse befriedigt werden. „Kinderrechte umzusetzen und Kinder an allen sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen, trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei“, betont Barbara Leitner. Sie hat vor allem die älteren Kinder von sieben bis 13 Jahren, im Blick.“ (S. 15ff)

Der Artikel „Einatmen, ausatmen – Kinderrechte im Kitaalttag“ geht folgenden Fragen nach: „Haben Menschenrechte etwas mit dem Kitaalltag zu tun? Hat sich dieser Alltag seit dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention 1992 in Deutschland erkennbar gerändert?“ (S. 20 ff) Gerburg Fuchs geht der Frage nach, wie Erwachsene mit Kindern gemeinsam eine Lernkultur gestalten können, in der das Wissen um die Kinderrechte für alle Beteiligten lebendig und erfahrbar werden kann.

 

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 10.2014: Elementarpädagogik „kindorientiert“ gestalten – Eigensinnige Kinder – wertschätzende Kommunikation im Kita Alltag; klein&groß 12/16:Experiment: Hell und Dunkel – Wie geht Selbstmanagement? – Digitale Welt: Medienbildung in der Kita; klein&groß 1/17: Konstruieren mit Erbsen? – Kindheit in Bolivien – Interkulturalität; Betrifft Kinder 11-12/16: Was glaubst du? – Raum erfahren – Raum gestalten – Im Labor der Sinne TPS 10/16 Themenheft Kindheitsforschung

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

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