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Ausgabe Februar 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband


 

WIFF-Expertise „Bildungsteilhabe und Partizipation in der Kita“ (klein&groß 02-03/17)

„Als Bildungsorte haben Kitas auch die Aufgabe, Chancengerechtigkeit in einer heterogenen Gesellschaft zu gestalten. Doch was bedeutet Bildungsteilhabe in der Kita und wie können Kinder dort Einfluss nehmen? Die Erziehungswissenschaftlerin und Inklusions-Expertin a. Prengel ist im Auftrag der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) diesen Fragen nachgegangen und zeigt in ihrer veröffentlichten Publikation „ Bildungsteilhabe und Partizipation in der Kita“ die Ergebnisse ihrer Analysen sowie Bausteine für eine inklusive Pädagogik und Partizipation im Elementarbereich auf.“ (S.5)

www.weiterbildungsinitiative.de

 

klein&groß-Ausblick (klein&groß 02-03/17)

„Wie soll unser Garten im Sommer aussehen? Noch hat der Winter den Kita-Garten fest im Griff, kaum etwas Blühendes ist zu sehen. Doch das kann sich dank der warmen Sonnenstrahlen schnell ändern und dann wird wieder angepflanzt, beim Wachsen zugesehen und geerntet. Schon jetzt kann also geplant werden, wie ein nützlicher und attraktiver Kita-Garten aussehen soll. Fragen, als „Projektauslöser“ und für gemeinsame Überlegungen, können sein:

  • Was soll in unserem Kita-Garten wachsen?

  • Wie soll der Garten für ein abwechslungsreiches Spielen gestaltet werden?

  • Wodurch finden nützliche Insekten in unserem Garten Nahrung?

  • Welche Kräuter schmecken uns zu unserem Frühstück oder als Tee?

  • Welche Blumen kennen wir und können wir einpflanzen?

  • Tipps rund um „Kräuter“ finden Sie z.B. unter:

www.kleinundgross.de/kug20080438

Tipps zum Anlegen eines Barfuß-Pfades finden Sie z.B. unter:

www.kleinundgross.de/kug20160731

Tipps für den „Kinder-Garten“ im Kindergarten finden Sie z.B. unter:

www.kinder-garten.de

 

Viel Spaß bei einer farbenfrohen Planung!“ (S. 5)

 

Spielen mit Ausblick:Elemente der Gartengestaltung in Kitas: ein 2 geschossiges Spielhaus

(Betrifft Kinder 01-02/17, S. 48ff)

Herbert Österreicher plant und gestaltet Freianlagen von Kitas, Horten und Grundschulen. In einer Serie berichtet er an Beispielen, worauf man bei der Gartengestaltung achten sollte und was Kinder im Außengelände brauchen, um sich wohl zu fühlen. In den vorigen Beiträgen in „Betrifft Kinder“ ging es oft um große Au0enanlagen. Aber Gärten, bzw. Außengelände in der Stadt sind häufig klein. „So auch der „Kindergarten im Hof“, die Kindertagesstätte einer Elterninitiative in München, wo trotz eines geringen Raumangebots – sowohl drinnen als auch draußen – alles versucht wird, um den Kindern ein vielseitig und intensiv nutzbares Außengelände zu bieten.“ (S. 48) Das Team und die Eltern stellten sich also die Frage, wie das Außengelände (400 Quadratmeter) vielseitig genutzt werden und jüngere und ältere Kinder Berücksichtigung finden. „ Als wir uns in kleiner Runde mit diesen Fragen befassten, war rasch klar, dass wir das begrenzte Platzangebot der verfügbaren Hoffläche ( ein mindestens genauso großer Teil des Hofes dient als PKW-Zufahrt und-Parkplatz) ur dadurch verbessern konnten, dass wir etwas für die Qualität des Gartengeländes unternahmen. Das Raumangebot sollte durch eine zusätzliche Spielebene erweitert werden und mittels einer kleinen Bodenmodellierung und ergänzenden Sträucherpflanzungen könnten neue Rückzugszonen und Versteckbereiche entstehen – als gefahrlose und dennoch spannende Spielmöglichkeiten für Kinder jeden Alters. Bereiche, die am Rand des Geschehens liegen, daher weniger einsehbar sind und naturgemäß von Erwachsenen auch weniger kontrolliert werden, sind für Kinder von großer Bedeutung. Die Aussage „Alles Wichtige geschieht im Verborgenen“ (Zitat des französischen Schriftstellers Louis-Ferdinand Céline) und deren Bedeutung kann für die kindliche Entwicklung kaum überschätzt werden. Aus diesem Grund entschieden wir uns, im Rahmen einer anstehenden Gartenpflege und ergänzenden Neugestaltung den hintersten Teil des Geländes so zu verändern, dass dort eine richtige Rückzugsecke entstand. Bereits vorhandene Sträucher und kleine Bäume wurden durch einige weitere, halbhohe Büsche ergänzt, wobei eine knapp einen Meter hohe Bodenmodellierung dafür sorgte, dass der dahinter liegende Bereich den Charakter einer geschützten, kaum einsehbaren Mulde erhielt. Das war auch deshalb gut möglich, weil sich an der betreffenden Grundstücksgrenze eine mehrere Stockwerke hohe, fensterlose Brandmauer befindet, wodurch sich leicht ein attraktiver, halbdunkler Spielraum entwickeln ließ. Die zum Verwildern neigenden, bewusst wenig gepflegten Sträucher unterstreichen den Wildnis-Charakter dieses Platzes.“ (S. 49) Auch wenn jeder Garten anders ist: in diesem Beispiel steckt aus meiner Sicht ein guter Impuls sich selbst die Frage zu stellen: wo und wie können wir für die Kinder in unserem Kinderladen-Garten, auf unserem Schulhof „geheime“ Orte für die Kinder schaffen, so dass „Wesentliches“ entstehen kann. In unserem Beispiel wird noch mehr verändert: Das alte, marode Spielhaus, an dem die Kinder sehr hingen, wird auf Wunsch der Kinder durch ein neues ersetzt. Das neue Spielhaus wird nun aber auf Stelzen gesetzt, so dass zum einen eine Art Höhle unter dem Spielhaus entsteht und zum anderen der Ausblick aus dem Spielhaus heraus wie ein kleiner Höhensitz ist. Schaut euch den Artikel an, auf den Fotos bekommt man einen guten Eindruck.

 

 

TPS-Themenheft „Kommunikation im Team“ (TPS 1/2017)

Typisch für TPS wird das Thema „Kommunikation im Team“ breit und tief aufgefächert: Für die Autoren des Artikels „Sich synchronisieren“ hat das herkömmliche Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation ausgedient. An seine Seite setzen die die Vorstellung, dass Kommunikation keine Richtung hat, sondern viele – auch körperliche – Botschaften gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen laufen. Es gilt dabei, sich zu „synchronisieren“. (4 ff)

In einem weiteren Artikel wird die Methode des inneren Teams vorgestellt.(S. 8ff) Der Artikel „Einladung zum lauten Nachdenken“ konkretisiert Gelingensbedingungen von Teambesprechungen. Der Beitrag gliedert sich in zwei Teile. Zunächst werden in Kürze drei theoretische Modelle skizziert, die Qualitätskriterien für eine gute Gesprächskultur ableiten lassen. Im zweiten Teil folgen dann Vorschläge für erprobte Besprechungstechniken, die diesen Kriterien gerecht werden. (S.11 ff)

Rebecca Naumann stellt die Methode der Kollegialen Beratung im Team vor. (S.16ff) Ludger Pesch stellt den Sachverhalt vor, dass Redeanteile in Teams oft sehr ungleich sind und gibt Anregungen, wie man dem begegnen kann.

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 02.2017: Elternarbeit wird Parent Relations - Beschwerdemanagement; klein&groß 02-03/17:Projekt Indianerfest – Professionalität im Kita-Alltag – Faszination Empathie Betrifft Kinder 01-02/17: 100 Sprachen einer Stadt – Das Kind als Fotograf – Inklusion und Diversität

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

Dachverband der Eltern-Kind-Gruppen Kiel e.V. .......Telefon: 0431- 568711...... Fax: 0431- 8886984
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