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Ausgabe April 2017

Fachliteratur- Tipps aus dem Dachverband


Unsere Großen – Impulse für künftige Schulkinder Schwerpunktthema   (klein&groß 04/17)

 

Die Aprilausgabe klein&groß widmet sich in verschiedenen Fachartikeln dem Thema künftige Schulkinder. Es startet mit dem Artikel „Ich unterstütze dich beim Groß-werden!“ (S. 7 ff) Der Schritt von der vertrauten Kita/ Kinderladen zur noch unbekannten Schule erfordert Mut, und dieser hängt von dem Selbstbild ab, dass Kinder im Vorschulalter von sich entwickeln. „Jedes Kind braucht Kompetenzen und Selbstbewusstsein. Vor allem wenn ein großer Schritt wie der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ansteht. Für die Entwicklung eines gesunden Selbst-Bewusst-Seins ist ein positives Bild von sich eine wichtige Voraussetzung.“ (S.7) Die Psychotherapeutin Hedi Friedrich gibt Anregungen, wie ErzieherInnen die Selbstbildentwicklung bei ihren künftigen Schulkindern positiv unterstützen können: „ Je achtsamer Erzieherinnen im täglichen Zusammensein mit Kindern mit Bewertungen und Urteilen umgehen, umso mehr können sie ihnen helfen, Zutrauen zu ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu gewinnen und sie so bei der Entwicklung eines positiven Selbstbildes unterstützen. Umgekehrt werden Kinder vorsichtig, ängstlich und unsicher, wenn sie befürchten, negativ bewertet zu werden. (…) Mit ca. vier Jahren lernen Kinder ihre Aktivitäten nach Erfolg und Misserfolg einzuschätzen und entsprechend sich und ihre Fähigkeiten zu bewerten. (…) Zu hohe Leistungsansprüche können kindgemäße Unbekümmertheit und Neugier leicht zerstören (…)“

Eine gute Möglichkeit, den Kindern in ihrer Unterschiedlichkeit hier gerecht zu werden stellt Jeanette Boetius in ihrem Artikel „Jeder in seinem Tempo“ mit offenen Lernumgebungen für künftige, in Schulkinder vor (S. 10ff): „ Offene Lernumgebungen ermöglichen es jedem Kind, in seinem Tempo, selbsttätig und selbstbestimmt, mit den eigenen Methoden und selbst ausgesuchten Materialien seinen individuellen Fragestellungen nachzugehen. Mit etwas Hilfe können die Kinder auf diese Weise auch lernen, ihr individuelles Lernverhalten zu reflektieren und ihre Lernzeiten zu planen: eine optimale Vorbereitung auf die Schule. (…) Unter offenen Lernumgebungen wird eine Sammlung von unterschiedlichen didaktischen Materialien verstanden, die es den Kindern ermöglicht, sich selbsttätig (…) Fragestellungen zu nähern. (…) Grundsätzlich ist jedes Material geeignet, das es dem Kind ermöglicht ohne großen Erklärungsbedarf seinen eigenen Fragestellungen zu folgen.“ Die Fotos zeigen schöne Beispiele für selbst hergestellte Materialien, z.B. Autos, auf denen eine Zahl als Ziffer aufgemalt ist und Fotodosen als Garagen, die dieselbe Zahl als Würfelpunkte zeigt. Ein Seil mit einem Arbeitsblatt für unterschiedliche Knoten. Haselnüsse, die mit Hilfe einer Pinzette in Pralinenschachtelbuchten platziert werden kann. Die Autorin weist darauf hin, dass ein Regelwerk im Umgang mit dem Material auf das Allernötigste reduziert werden sollte und auch die Möglichkeit zum Mischen des Materials besteht. Sie gibt ein konkretes Regelwerk als Vorschlag mit (S. 11)

Weitere Materialien stellt Diana Molter in ihrem Artikel „Action auf dem Tablett“ vor. (S. 13ff) Anna Bachem stellt ein Kooperationsprojekt zwischen Kita und Grundschule vor und liefert auch gleich einen Link für eigene Kooperationsvereinbarungen (S. 16 ff): http://tinyurl.com/Mustervereinbarung

Theresa Lill gibt Anregungen, wie der Übergang von Kita zur Schule Schritt für Schritt mit Portfolioarbeit gestaltet und unterstützt werden kann (S. 20 ff).

 

 

Abschied vom Stuhlkreis – Kinder, Räume, Werkstatträume  (Betrifft Kinder 03/17, S. 36 ff)

Marion Tielemann, Leiterin des Instituts für pädagogische Kompetenz, Fachberaterin und Reggio-Anerkennungsbeauftragte, gründete Anfang der 1990er- Jahre die erste Modell-Werkstattkita „KitaBü“ in Schleswig-Holstein und hat unzählige Kitas auf dem Weg, selbst eine Werkstattkita zu werden, unterstützt. Ich kann nur empfehlen, sich dieses Heft auszuleihen und den Artikel in Gänze zu lesen, weil die Fotos den Wandlungsprozess der vorgestellten Kita gut dokumentieren. Herausnehmen aus dem Artikel möchte ich eine kleine Übung zum Raum als dritter Pädagoge. Vielleicht kann dies eine Anregung in euren Teams sein darüber nachzudenken, ob ihr etwas an euren Räumen verändern wollt, wenn ihr an die Rollenspiele der Kinder denkt:

„Um die Wirkung des dritten Pädagogen bei der Gestaltung eines neuen Funktionsraumes, wie z.B. einer Rollenspielwerkstatt, zu erzielen, besinnen Sie sich zuvor auf ihre eigene Kindheit und tauschen Sie sich im Team über folgende Fragen aus: Wo und wann gingen Sie früher als Kind ins Rollenspiel? Waren Sie dabei allein oder mit anderen Kindern? Wie groß war die Gruppe? Welche realen Anlässe hatten ihre Rollenspiele? Welche Materialien haben Sie dafür vorgefunden oder sich selbst beschafft oder und welche haben Sie vermisst? Benötigten Sie Hilfe von Erwachsenen?

Die Rückbesinnung auf die eigene Kindheit weckt Erinnerungen und Gefühle und diese wiederum unterstützen dabei, emotionaler und emphatischer zu beobachten, was Kindern wichtig ist. Sie sind so etwas wie ein „Sprachrohr“ für die Spielbedürfnisse, für das Unausgesprochene der Kinder. Überlegen Sie erst jetzt, welche Rollenspiele in der heutigen Kindheit gespielt werden. Sind manche ähnlich und gibt es neue Rollenspiele? Anschließend beginnen Sie konkret über die Gestaltung der Rollenspielwerkstatt mit vielen kleinen geschützten Spielbereichen nachzudenken, die für Kinder heute wichtig sind, z.B. Büro, Friseur, Theater, Tierhöhle, Arztpraxis, Küche, Kinderwohnung, Polizeistation. Notieren Sie in einer Liste, welche echten Alltagsmaterialien für diese kleinen Räume notwendig sind, z.B. Locher, Laptop, Stempel, Stempelkissen, Quittungsblock, Kalender, Taschenrechner, Telefon, Handy, Schreibtischstuhl, Ordner, Stifte, etc.. Sprechen Sie Großeltern, Eltern und Nachbarn darauf an. Sie sind meist gern bereit, viele Gegenstände aus ihrem eigenen Umfeld zu spendieren.“ (S. 37)

Wettbewerb für kleine Naturforscher: Erlebter Frühling 2017  (klein&groß 04/17, S. 4)

Kinder von drei bis zwölf Jahren sind aufgerufen, die Frühlingsboten vor der Haustür zu suchen und zu erforschen. In diesem Jahr sind die Frühlingsboten die Bänderschnecke, die Salweide, der Igel und der Waldkauz, der vom NABU zum Vogel des Jahres 2017 gewählt worden ist. Einsendeschluss: 12. Juni 2017. www.nabu.de

Fließende Grenzen in stürmischen Zeiten“ 8. Dresdner Kita-Symposium    (klein&groß 04/17, S. 5)

„Das Kita-Symposium am 09. & 10. Juni 2017 beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: eigene Grenzen spüren und achtsam sein; Grenzen der Anforderungen in Kita und Kindertagespflege; Möglichkeiten und Grenzen von Vielfalt in der Kita; frühkindliche Partizipation – in Grenzen; Unfallverhütung und Grenzen testen im Außengelände; Feuer ist für Kinder nichts? – Grenzen definieren im Spiel mit dem Feuer; „Grenzenüberwindender“ Arbeitsschutz für Kita-Beschäftigte“www.dguv.de Suche: Kita-Symposium

 

 

THEMENTICKER –Kita aktuell 04.2017: Vielfalt in Teams: Potenziale und Risiken – Beschwerdeverfahren für Kinder – Mobbing in Kindertageseinrichtungen; klein&groß 04/17: Wickeln in der Kita – Mit Farbe spielen – Yoga mit Kindern; Betrifft Kinder 03/17: Geborene Forscher – Peers in der Krippe – Kleinstkinder in der Gruppenbetreuung – Emmi Pikler

(zusammengestellt von Tanja Bräsen)

 

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